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Unglück in Connecticut Mindestens sieben Tote bei Absturz von historischem Militärflugzeug

13 Menschen waren an Bord eines Oldtimer-Militärflugzeugs, das beim Landeanflug auf den US-Flughafen Bradley abstürzte. Schon kurz nach dem Start hatte die Maschine offenbar Probleme.

Ein Oldtimer-Militärflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg ist mit 13 Menschen an Bord im US-Bundesstaat Connecticut beim Landeanflug auf den Flughafen Bradley abgestürzt. Offiziellen Angaben zufolge starben bei dem Unglück mindestens sieben Menschen. Sieben weitere Personen wurden teils schwer verletzt, wie Polizeivertreter James Rovella am Mittwochabend vor Journalisten erklärte. Darunter sei auch ein Flughafenmitarbeiter.

Kurz nach dem Start habe das Flugzeug Probleme gehabt und versucht zu landen, hieß es bei einer Pressekonferenz. Dabei sei es in ein Gebäude gestürzt.

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Bilder zeigten aufsteigenden Rauch, die Feuerwehr war im Einsatz. Die US-Luftfahrtbehörde FAA teilte mit, der Flughafen sei wegen des Absturzes des Boeing B-17 Bombers vorübergehend für An- und Abflüge geschlossen. Mittlerweile ist er wieder geöffnet. Gouverneur Ned Lamont schrieb bei Twitter, er werde für alle beten, die an Bord der Maschine gewesen seien.

Das Flugzeug sei zuletzt nicht vom Militär betrieben worden, hieß es bei der FAA weiter. Dem Flughafen zufolge gehörte die Maschine der Collings-Stiftung, die sich um die Geschichte der Luftfahrt bemüht und mehrere historische Flugzeuge betreibt. Die Webseite der Stiftung war am Mittwoch zeitweise nicht mehr erreichbar.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels wurde der Flughafen falsch genannt: Er heißt Bradley International Airport - nicht Bentley.

bbr/dpa/AP
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