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Pandemie Kliniken durch Corona weiterhin stark beansprucht

Für Kliniken und Pflegeheime ist die Belastung durch Corona offenbar noch längst nicht vorbei: Die Länder melden laut SPIEGEL-Informationen, die Versorgung der Patienten sei durch Personalausfälle gefährdet.
aus DER SPIEGEL 17/2022
Behandlung eines Patienten auf einer Intensivstation für Covid-Patienten

Behandlung eines Patienten auf einer Intensivstation für Covid-Patienten

Foto: imageBROKER/Florian Bachmeier / IMAGO

Die Versorgungssituation in Kliniken und Pfle­geeinrichtungen ist wegen der Coronapandemie weiterhin pro­blematisch. Das geht aus den Rückmeldungen auf eine regelmäßige Abfrage des Bundes bei den Ländern hervor.

Personalausfälle durch Erkrankungen und Quarantäne blieben demnach auf hohem Niveau, der Krankenhausbetrieb leidet dabei unter dem Mangel an Fachpersonal in Kombination mit weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen und Hospitalisierungen.

Hälfte der Bundesländer verschiebt planbare OPs

In der Hälfte der Bundesländer werden laut den Rückmeldungen planbare Operationen und Untersuchungen verschoben. In Thüringen sei das Risiko einer Unterversorgung von Pflegebedürftigen stationär wie ambulant hoch, heißt es in dem kurz vor Ostern erstellten Papier.

In Rheinland-Pfalz und dem Saarland sei teilweise »keine stabile medizinische Versorgung mehr möglich«. Die Krankenhäuser arbeiteten dort am Belastungs­limit. Die Lage in den Kliniken sei »immer noch angespannt«, mehr als sechs Prozent der Beschäftigten »nicht einsatzfähig«, der Trend nach den Feiertagen allerdings leicht rückläufig, präzisiert das Saarbrücker Gesundheitsministerium auf Nachfrage. Rheinland-Pfalz verweist auf längere Wege für Rettungswagen wegen teils überlasteter Not­aufnahmen.

mfh/wow/mab
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