Coronavirus Frankreich weist sieben neue Risikogebiete aus

Mehr als ein Viertel der französischen Verwaltungsbezirke gelten als rote Zonen - weil sich das Virus rasant ausbreitet: Neu betroffen sind Großstädte wie Lille, Rouen, Le Havre, Straßburg und Dijon.
Frau mit Maske in Nizza (Symbolbild): 28 der rund 100 französischen Verwaltungsbezirke sind rote Zonen

Frau mit Maske in Nizza (Symbolbild): 28 der rund 100 französischen Verwaltungsbezirke sind rote Zonen

Foto: Anne-Christine Poujoulat / dpa

Frankreich hat sieben weitere Corona-Risikogebiete verkündet. Damit gelten nach Angaben der Regierung nun 28 der rund 100 französischen Verwaltungsbezirke als rote Zonen, wo das Virus "aktiv zirkuliert". Die Einstufung ermöglicht es den Behörden, die Maßnahmen gegen die Pandemie zu intensivieren.

Neu betroffen sind die vier Départements Nord, Bas-Rhin, Seine-Maritime und Côte-d'Or mit Großstädten wie Lille, Rouen, Le Havre, Straßburg und Dijon. Auch die beiden Verwaltungsbezirke auf der Mittelmeerinsel Korsika und das Übersee-Département auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean kamen hinzu.

Zuerst waren im August der Großraum Paris und Teile der Mittelmeerküste zu Risikogebieten erklärt worden.

Das Auswärtige Amt in Deutschland hat eine Reisewarnung  für die Pariser Region sowie die Côte d’Azur und die Provence ausgesprochen.

Frankreich ist mit mehr als 30.700 Todesopfern eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder Europas und hat bereits seit einiger Zeit mit einem starken Anstieg der Infektionszahlen zu kämpfen. (Lesen Sie hier mehr zur aktuellen Corona-Situation in Südeuropa.)

Am Sonntagabend meldeten die französischen Gesundheitsbehörden gut 7000 Neuinfektionen. Am Freitag und Samstag waren Rekordwerte von jeweils fast 9000 neuen Fällen gemeldet worden.

kko/AFP
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