Coronavirus im Flüchtlingsheim Keiner rein, keiner raus

Asylbewerber in Massenunterkünften sind in Corona-Zeiten besonders gefährdet. Die Verbreitung des Erregers ist dort nur schwer zu stoppen - und die harten Maßnahmen der Behörden bergen Konfliktpotenzial.
Von Lisa Duhm, Bartholomäus von Laffert und Steffen Winter
Die Zentrale Erstaufnahmestelle in Suhl wurde abgeriegelt, nachdem dort eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde (Foto vom 17. März)

Die Zentrale Erstaufnahmestelle in Suhl wurde abgeriegelt, nachdem dort eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde (Foto vom 17. März)

WichmannTV/ dpa
Erstaufnahme in Halberstadt: Die Polizei baute über Nacht Zäune auf

Erstaufnahme in Halberstadt: Die Polizei baute über Nacht Zäune auf

Matthias Bein/ dpa
"Die Proteste waren erwartbar. Die Leute hatten einfach Hunger"

Helen Deffner, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt

Polizisten in Schutzkleidung bei dem Protest in Suhl

Polizisten in Schutzkleidung bei dem Protest in Suhl

WichmannTV/ dpa
"Seuchenschutz lässt sich auch in Gemeinschaftsunterkünften umsetzen"

Marcus Malsch, integrationspolitischer Sprecher der CDU Thüringen

Im Ankerzentrum Geldersheim in Bayern wurden sieben der 600 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet - alle mussten in Quarantäne

Im Ankerzentrum Geldersheim in Bayern wurden sieben der 600 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet - alle mussten in Quarantäne

HMB Media / Heiko Becker/ imago images/HMB-Media