Costa Rica und Panama Starkes Erdbeben erschüttert Mittelamerika

Ein heftiges Erdbeben hat die Küste von Costa Rica und Panama erschüttert. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.


An der Grenze zwischen Panama und Costa Rica hat die Erde gebebt. Laut Angaben des Geoforschungszentrums in Potsdam vom Mittwochmorgen hatte das Beben eine Stärke von 6,2.

Das Nationale Seismologische Institut der Universität Costa Rica gab die Stärke mit 6,7 an. Das Beben ereignete sich demnach um 23.23 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von mehr als 30 Kilometern.

Die Angaben über die Tiefe gingen zunächst auseinander. Die US-Erdbebenwarte USGS gab sie mit 26,2 Kilometern an, das Geoforschungszentrum GFZ in Potsdam mit 41 Kilometern. Zuvor war von einer deutlich geringeren Tiefe des Bebens die Rede gewesen.

Das Epizentrum befand sich Lokalmedien zufolge drei Kilometer südöstlich der Stadt Progreso in Panama, 217 Kilometer südöstlich der Hauptstadt von Costa Rica, San José. Es gab mehrere Nachbeben.

Über mögliche Opfer und Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. Es wurde keine Tsunamiwarnung ausgegeben.

Im November 2017 war die Pazifikküste Costa Ricas von einem Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert worden. In San José wackelten Gebäude, zwei Menschen starben durch Herzinfarkt. Zwei Monate zuvor waren bei einem Beben der Stärke 7,1 in Mexiko mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen.

ala/dpa/AFP



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