Videos zeigen Unglück Zwei Flugzeuge kollidieren bei Show in Dallas

Schwerer Unfall bei einer Gedenkveranstaltung zum Zweiten Weltkrieg: Sechs Personen sollen laut Veranstalter an Bord der abgestürzten Maschinen gewesen sein.
Aufprall einer der beiden Maschinen: Die FAA und das National Transportation Safety Board (NTSB) haben Untersuchungen eingeleitet

Aufprall einer der beiden Maschinen: Die FAA und das National Transportation Safety Board (NTSB) haben Untersuchungen eingeleitet

Foto: Nathaniel Ross / AP

Bei einer Flugshow im US-Bundesstaat Texas sind zwei Flugzeuge zusammengestoßen und abgestürzt.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA bestätigte den Unfall der Boeing B-17 und der Bell P-63, die für eine Show im Gedenken an den Zweiten Weltkrieg in Dallas flogen. Zuvor hatten bereits Videos in den sozialen Netzwerken die Runde gemacht.

Am Freitag hatten die USA den Veterans Day begangen, einen Feiertag zu Ehren der Veteranen.

Unglücksort in Dallas: Gerechnet wird mit insgesamt sechs Toten

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LM Otero / AP

Wie die FAA mitteilte, sei unklar, wie viele Menschen an Bord der Flugzeuge gewesen seien. Eine Sprecherin der Organisatoren teilte gegenüber dem Sender ABC News mit, sie gehe davon aus, dass sich insgesamt sechs Menschen an Bord der Maschinen befunden hätten.

Auf Videos ist zu sehen, wie die Boeing, die durch ihren Einsatz im Zweiten Weltkrieg eines der berühmtesten Kriegsflugzeuge in der US-Geschichte wurde, in zwei Teile zerbricht und beim Aufprall in Flammen aufgeht.

Die FAA und das National Transportation Safety Board (NTSB) haben Untersuchungen eingeleitet.

Sicherheit bei Flugshows

Die Sicherheit bei US-Flugshows, insbesondere bei älteren Militärflugzeugen, steht seit Jahren in der Kritik. Im Jahr 2011 kamen in Nevada elf Menschen ums Leben, als eine P-51 in eine Zuschauermenge stürzte. 2019 stürzte ein Bomber in Connecticut ab, sieben Menschen starben.

Die NTSB, die nun die Untersuchungen leitet, teilte nach dem Unfall in Connecticut mit, dass seit 1982 21 Unfälle mit Bombern aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht worden seien, 23 Menschen seien dabei ums Leben gekommen.

hba/Reuters/dpa/AP
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