Bis zu 38 Grad Deutscher Wetterdienst warnt vor teils extremer Hitzebelastung

Es bleibt heiß in weiten Teilen Deutschlands. Der Hitzehöchstwert von Samstag könnte fallen. Laut dem DWD kommt es zu einer gebietsweise sehr hohen Belastung durch UV-Strahlung.
Menschen am Springbrunnen im Treptower Park in Berlin

Menschen am Springbrunnen im Treptower Park in Berlin

Foto: Jürgen Held / IMAGO

Nach schweißtreibenden Temperaturen am Samstag könnte es am Sonntag in manchen Teilen Deutschlands noch heißer werden. In Jena und Cottbus ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mit bis zu 38 Grad zu rechnen. Doch nicht nur die beiden Städte in Thüringen und Brandenburg könnten den tags zuvor erreicht Höchstwert des Jahres 2022 (37,1 Grad) nochmals toppen: Auch in Baden-Württemberg und Bayern sowie Sachsen und Sachsen-Anhalt ist mit ähnlich hohen Temperaturen zu rechnen.

Für Offenbach warnt der DWD vor einer teils extremen Hitzebelastung im Bereich des Oberrheins im Südwesten Deutschlands. Zugleich gilt eine Warnung vor einer zumindest gebietsweise sehr hohen Belastung durch UV-Strahlung. Nahe dem brandenburgischen Treuenbrietzen wurde der Katastrophenfall ausgerufen, weil dort ein Waldbrand  wütet.

Wegen der drohenden Gefahr müssen die Einwohner von Tiefenbrunnen ihre Häuser verlassen. Die Evakuierung sei angelaufen, sagte ein Sprecher des Katastrophenstabes des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Etwa 20 Bürger seien betroffen.

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Die Betroffenen können in einer von der Stadt Treuenbrietzen bereitgestellte Unterkunft unterkommen. Die Dörfer Frohnsdorf und Tiefenbrunnen gehören zu Treuenbrietzen. Auch die Einwohner von Frohnsdorf seien mittlerweile über eine mögliche Evakuierung informiert worden, hieß es.

Die Bundeswehr beteiligte sich mit einem Transporthubschrauber an der Bekämpfung des Waldbrandes und teilte auf Twitter mit, sie habe etwa 40.000 Liter Wasser abgeworfen. Der Landkreis habe einen Amtshilfeantrag zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung gestellt, so die Luftwaffe. »Wir fliegen auch heute Nacht weiter, dann mit Nachtsichtgeräten. Voller Einsatz!«

Doch nicht überall und nicht ganztägig droht am Sonntag Hitze. Nach einem heißen Start in den Tag dürften laut Vorhersage ab dem Nachmittag vor allem über der Mitte, im südwestdeutschen Bergland sowie an den Alpen vermehrt Wolken aufquellen. Es kann örtlich kräftige Gewitter und Unwetter geben.

Das hochsommerliche Wetter trieb viele Menschen am Samstag an Seen oder ins Freibad. Mit 37,1 Grad wurden nach DWD-Angaben am späten Nachmittag die höchsten Werte an den Messstationen Waghäusel-Kirrlach am Oberrhein (Baden-Württemberg) und in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) registriert.

svs/AFP/dpa
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