Starke Niederschläge erwartet DWD warnt vor Unwettern - "Lage sehr heikel"

Starkregen, Überschwemmungen, Erdrutsche: Meteorologen warnen in den nächsten Tagen vor allem in Süden Deutschlands vor extremem Wetter. Auch andernorts könnte es ungemütlich werden.

Autos fahren auf der A5 in Hessen bei Friedberg (Archivbild)
Frank Rumpenhorst/ DPA

Autos fahren auf der A5 in Hessen bei Friedberg (Archivbild)


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit extremen Regenfällen im Süden Deutschlands. Vom Bodensee bis zum Berchtesgadener Land könnten bis zum Mittwochmorgen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, wie ein Meteorologe sagte.

Örtlich seien sogar Niederschläge von mehr als 150 Litern möglich. Bei so starkem Regen sei mit Überschwemmungen zu rechnen - zumal die Bäche und Flüsse derzeit noch Schmelzwasser aus den Bergen führten.

Im Südosten Baden-Württembergs hält der DWD extreme Unwetter der Stufe 4 für möglich. Bis zu 140 Liter Regen könnten hier bis Mittwoch fallen. Es drohten daher schwere Gewitter, vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. "Die Lage ist sehr heikel", sagte DWD-Meteorologe Clemens Steiner. Auch weil am Sonntag bereits viel Regen gefallen sei, bestehe Hochwasserrisiko, Erdrutsche seien möglich.

Hagel und stürmische Böen

Für den Montag sagt der DWD Gewitter, Starkregen und Hagel im ganzen Land voraus. Nur die Küstengebiete könnten davon verschont bleiben. Vereinzelt seien Unwetter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen möglich.

Auch in Nordrhein-Westfalen werden zum Beginn der neuen Woche Gewitter und Starkregen erwartet. Am Montag sei in Westfalen mit Unwettern und viel Regen zu rechnen, teilte der DWD mit. Zeitweise könnten 25 Liter Regen pro Stunde fallen. Wegen des Unwetters kam es in NRW am Sonntagabend vereinzelt zu Schäden.

Im Video: Klima Extrem - Warum das Wetter immer unberechenbarer wird

jpz/dpa

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