Fahrer getötet Felsbrocken verursacht tödlichen Unfall auf der A81

Der Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen, als auf der A81 ein großer Felsbrocken auf die Fahrbahn stürzte. Der Wagen prallte auf den Stein und fing sofort Feuer. Die Autobahn wurde komplett gesperrt.


Ein Mann ist auf der Autobahn nahe Villingen-Schwenningen am Samstagabend mit seinem Wagen frontal gegen einen auf die Straße gestürzten drei Tonnen schweren Felsen gefahren und ums Leben gekommen. Das Auto sei sofort in Flammen aufgegangen, sagte ein Polizeisprecher in Baden-Württemberg.

Der Fahrer sei mit einem Sportwagen und hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen, er habe dem auf der Fahrbahn liegenden Brocken nicht mehr ausweichen können. Nach dem Aufprall habe sich der Mann nicht aus seinem Wagen befreien können. Seine Identität konnte zunächst noch nicht geklärt werden.

Auf dem Facebook-Post der Feuerwehr von Trossingen ist der Brocken - etwa einen Kubikmeter groß - in dem Bild unten links zu erkennen:

Der Fels habe sich Samstagabend kurz vor dem Unfall von einem Hang unweit der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Tuningen und Villingen-Schwenningen gelöst, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Steinquader sei dann auf der Fahrbahn liegen geblieben.

Die Autobahn A81 wurde nach dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Tuningen und Villingen-Schwenningen komplett gesperrt und wird voraussichtlich erst ab 12 Uhr wieder freigegeben werden können. Dem Sprecher zufolge mussten Experten den Hang neben der Autobahn begutachten, um weitere Felsstürze ausschließen zu können.

oka/AFP/dpa



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