An Schweizer Grenze Zollbeamte finden in Auto 18.000 Euro - in Münzen

Zöllner haben bei einer Autokontrolle in Bietingen einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Die Beamten stießen auf 18.000 Euro in Münzen. Der Inhaber brachte eine zweifelhafte Erklärung vor.

Euromünzen
imago/ Rene Traut

Euromünzen


In einem Auto haben Zollbeamte in Bietingen an der deutsch-schweizerischen Grenze 18.000 Euro Bargeld entdeckt - nicht etwa in Scheinen, sondern in Münzen. Das mehr als 40 Kilogramm schwere Münzgeld wurde im Wagen von zwei Männern bei deren Ausreise in die Schweiz gefunden, wie das Hauptzollamt im baden-württembergischen Singen mitteilte. Beide hatten demnach angegeben, keine nennenswerten Bargeldbeträge mitzuführen.

Doch schon die Kontrolle des Kofferraums habe zwei große, durchsichtige Beutel voll mit Zwei- und Zehn-Cent-Münzen ans Licht gebracht. Der Beifahrer sagte laut der Behörde, dass die Münzen im Kofferraum das Fahrzeug im Winter beschweren sollten. "Sein Pech dabei war nur, dass das Fahrzeug Vorderradantrieb hatte", teilte der Zoll mit.

Bei der anschließenden Kontrolle des Wagens stießen die Zöllner auf weitere Beutel mit Münzgeld, darunter auch Schweizer Franken. Gegen den Beifahrer, der sich zu dem Geld bekannte, wurde wegen Nichtanmeldens des Bargelds ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Im Video: Schwarzgeld-Jäger

SPIEGEL TV

bam/AFP

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.