Bilder der Woche Die Wut der ganzen Welt

In Sri Lanka wird Protest mit Tränengas und Gewalt erstickt. In Kiew weht die ukrainische Flagge auf einem zerstörten russischen Panzer. Was die Woche außerdem an packenden Motiven bot, sehen Sie hier.
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Tiefer Fall

Sri Lanka steckt in einer schweren Krise. Seit Wochen löst die wirtschaftlich prekäre Lage Proteste im Land aus. Der Staat geht mit Gewalt gegen die Demonstrierenden vor. In der Hauptstadt Colombo geht eine buddhistische Nonne zu Boden, nachdem Tränengas eingesetzt wurde.

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Foto:

Eranga Jayawardena / AP

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Straßensperre

In Ecuador lösen die hohen Kraftstoffpreise Ärger aus. In dieser Woche protestierten Indigene und Bauern in mehreren Provinzen. Ihre Wut richtet sich gegen die Regierung des konservativen Präsidenten Guillermo Lasso. In San Juan de Pastocalle in der Provinz Cotopaxi blockierte sie eine Straße.

Foto: Cristina Vega Rhor / AFP
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Der aktuelle Strand

Die Sommerferien für Studenten beginnen und in der kleinen Küstenstadt Bait Lahiya füllen sich die Strände. Bis 2005 machte der Ort immer wieder wegen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Israelis Schlagzeilen. Dann verließen die Israelis den Gazastreifen, die Stadt wird seitdem von der islamischen Hamas regiert.

Foto: Mohammed Abed / AFP
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Bank vor dem Gotteshaus

Kinder während einer Messe in der Kathedrale von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Die Kathedrale der unbefleckten Empfängnis wurde laut Wikipedia auf Initiative des französischen Missionars und Bischofs Joanny Thévenoud errichtet.

Foto: Olympia de Maismont / AFP
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Sonderzug nach Kiew

Am Donnerstag ist der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschef Mario Draghi nach Kiew gereist. Der Sonderzug startete in der Nacht aus Polen Richtung ukrainischer Hauptstadt. Vor Ankunft der Passagiere warteten Hostessen auf die drei hochrangigen Politiker.

Foto: Ludovic Marin / AFP
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Unterm zunehmenden Halbmond

Seit elf Jahren herrscht in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg. Das Dorf Tal Sallur in der Provinz Afrin wird von Rebellen gehalten. In dieser Woche erstrahlte der zunehmende Halbmond die Region, am 14. Juni konnte dann ein »Erdbeer-Supermond« beobachtet werden.

Foto: Rami Al Sayed / AFP
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Pferdeköpfe

Zuschauer und Zuschauerinnen stehen beim geschichtsträchtigen Belmont-Stakes-Pferderennen in New York vor den Wettschaltern Schlange.

Foto: Frank Franklin II / AP
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Reicher Auftritt

Outfit und Setting passen hier auf jeden Fall zum Titel der Serie: »Reich!« heißt die Komödie, die Ende Juni auf Apple+ zu sehen sein wird. Hier im Bild: die Beine der Schauspielerin Christine Ko bei der Premiere in West Hollywood.

Foto: Caroline Brehmann / EPA
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Ascheplatz

Das Feuer brennt immer noch in den Hügeln von Wrightwood in Kalifornien. Wieder einmal stehen in dem US-Bundesstaat an der Westküste Wälder in Flammen. Jüngsten Berichten zufolge hat sich das Sheep Fire auf mehr als 990 Hektar ausgebreitet. Besonders warmes Wetter und Hitze schaffen in Südkalifornien günstige Bedingungen für die Entstehung von Waldbränden. Manchmal ist es aber der Mensch, durch den die Natur dann in Flammen aufgeht.

Foto: Etienne Laurent / EPA
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Dino-Disneyland

Im März 2019 öffnete der Ankapark in der Nähe von Ankara mit dem Anspruch, der größte Themenpark der Welt zu sein. Fünf Millionen Besucher aus dem In- und Ausland besuchten die Attraktion im ersten Jahr.

Danach implodierte das rund 800 Millionen Dollar teure Projekt allerdings regelrecht. Schon knapp ein Jahr später schlossen die Veranstalter die Pforten, die Attraktionen und Spielgeräte begannen zu verrotten.

Inzwischen sind Staatsanwälte und Ermittler darum bemüht, die Gesetzesbrüche aufzuarbeiten, die beim Ausverkauf der Dino-Statuen, gepflanzter Bäume, der Büromöbel und Computer und anderer Einrichtungsgegenstände begangen worden sind. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Initiator des Ankaparks, Melih Gokcek, der einst Bürgermeister von Ankara war.

Foto: SEDAT SUNA / EPA
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Auf Ruinen

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew stehen zerstörte russische Kriegsfahrzeuge als Symbol für den Widerstand. Eine Frau schwenkt die ukrainische Flagge auf einem zerstörten russischen Panzer. Die Angreifer haben sich bereits vor Wochen aus der Region zurückgezogen. Der Sommer 2022 ist für die ukrainische Hauptstadt Kiew dennoch bitter, denn an den Fronten im Osten und Süden tobt der Krieg. In gut dreieinhalb Monaten des russischen Angriffskrieges sind nach Regierungsangaben etwa 10.000 ukrainische Soldaten getötet worden.

Foto: Natacha Pisarenko / dpa
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Endlich: Kunst!

Nach fünf Jahren Wartezeit und heftigen Diskussionen im Vorfeld ist es endlich so weit: Die documenta in Kassel eröffnet. Ab dem 18. Juni kann sich jeder selbst ein Bild von der Kunst machen. Zum Beispiel von dieser Installation von Losso Marie Ange Dakouo in den Räumen des Hübner-Areals. Das ehemalige Fabrikgelände ist ein zentraler Ort der documenta.

Foto: Uwe Zucchi / dpa
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Muskelspiel:

Die pure Freude eines Sportlers – Darius Kiefer jubelt bei der U17-Europameisterschaft der Ringer im rumänischen Bukarest.

Foto: Kadir Caliskan / United World Wrestling / IMAGO
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Gegen das Verschwinden

Der britische Fotojournalist Dom Phillips und der indigene Führer Bruno Pereira sind im brasilianischen Dschungel verschwunden. Die Behörden fanden später menschliche Überreste in einer abgelegenen Amazonasregion. Ein Verdächtiger hat mittlerweile ein Geständnis abgelegt. In Manaus führt der Fall zu Protesten.

Foto: Raphael Alves / EPA
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Wasserwerferin

Die Monsunsaison steht Mumbai noch bevor. Doch Hochwasser und starke Regenfälle haben schon Mitte Juni Straßen überflutet. Die Nachbarn helfen sich gegenseitig, wie dieses Bild zeigt: Eine Frau wirft einem Mann gegenüber eine Flasche mit Trinkwasser zu.

Foto: Indranil Mukherjee / AFP
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Unter dem Vulkan

Dorfbewohner benutzen Netze, um Opfer aufzufangen, die in den Krater des Gunung Bromo geworfen werden. Der Vulkan ist einer der aktivsten in Indonesien, die Gaben sollen Götter zufriedenstellen. Sich trotz Hitze und der Gefahr, abzurutschen, in den Krater zu begeben, um die Opfergaben aufzufangen, soll besonders viel Glück bringen. Die meisten der etwa 600.000 Menschen starken Volksgruppe der Tengger leben in mehreren Gemeinden in der Nähe des immer wieder brodelnden Vulkans.

Foto: Juni Kriswanto / AFP
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Gruppenbild mit Damen

Bei der Partie der Essendon Bombers gegen die Hawthorn Hawks in Australien hat der Kampf ums Spielgerät ein Bild geschaffen, das fast wie eine Ballett-Choreografie wirkt.

Foto: Darrian Traynor / Getty Images
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Einer, der sich traut

Ein Bräutigam bei einer traditionellen Prozession einer traditionellen Hochzeit in Banda Aceh, einer Stadt an der Nordspitze der indonesischen Insel Sumatra.

Foto: Chaideer Mahyudin / AFP
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Langer Weg

Der französische Präsident Emmanuel Macron reiste am 15. Juni nach Moldawien und traf sich dort mit Präsidentin Maia Sandu. Einen Tag später reiste er gemeinsam mit Kanzler Scholz und dem italienischen Regierungschef Mario Draghi nach Kiew. Dem Besuch in der Ukraine war langes Zögern vorausgegangen.

Foto: Yoan Valat / REUTERS
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Blabli Blub!

Riesige Seifenblasen vor dem Hamburger Rathaus

Foto: Marcus Brandt / dpa
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Lasst Regenbögen sprechen

Farbenfrohe Lippen auf der nepalesischen Pride Parade in Kathmandu. Hunderte Jugendliche und LGBTQIA-Aktivisten und -Aktivistinnen nahmen an der Demonstration teil und forderten gleiche Rechte für Menschen aller Geschlechter und sexueller Orientierungen.

Seit 2007 sind homosexuelle Handlungen in Nepal nicht mehr strafbar, seit 2008 ist die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verboten. Im selben Jahr wurde ein Gesetz zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen auf den Weg gebracht.

Foto: Narendra Shrestha / EPA
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Rätsel an der Wand

Sie gehören wohl zu den bekanntesten Bildern der Welt. Weil sie so einfach zugänglich und doch verrätselt sind. Dieser Effekt verstärkt sich womöglich noch, wenn man die Bilder von Vincent Van Gogh nicht auf einer Leinwand, sondern projiziert auf Boden, Wände, Säulen und Decken bestaunt. »Beyond Van Gogh« heißt die immersive Ausstellung in Bogota, Kolumbien, die am 10. Juli eröffnen wird.

Foto: Juan Barreto / AFP
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Harmloser Hai

Die Statue des großen Weißen Hais am Strand des Manhattan Beach Pier zieht nicht nur Touristen an. Auch die Bürger von Los Angeles kommen gern hier her, um zu entspannen. Selbst mit aufgerissenem Maul jagt der Hai jedoch kaum einem Spaziergänger einen Schrecken ein. »Der Weiße Hai« und seine Nachfolgefilme sind längst selbst aus den Programmkinos verschwunden. Und im Fernsehen wirkt die Reihe mit der Tricktechnik aus den Siebzigerjahren eher anmutig.

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Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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