Die Bilder der Woche Da wird man verschaukelt

Es sieht aus, als hänge die junge Frau im Himmel, doch das täuscht. Real sind die Aschewolken über La Palma, ein erlegter Hirsch in Schottland und ein Rave trotz Corona in Amsterdam. Sehen Sie hier die Bilder der Woche.
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Pack ihn beim Geweih: Nach erfolgreicher Pirsch verfrachten Jäger in Glen Markie in Schottland einen erlegten Hirsch auf die Ladefläche ihres Wagens. Die Jagdsaison für Rothirsche beginnt jährlich am 1. Juli und endet am 20. Oktober. Ruhe haben die Vierbeiner danach trotzdem nicht – direkt ab dem 21. Oktober sind dann die Hirschkühe zum Abschuss freigegeben.

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Jeff J Mitchell / Getty Images

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Eingeäschert: Von einem Haus auf der Kanareninsel La Palma sind nur noch die Umrisse und der Abzug zu erkennen. Der Vulkan an der Gebirgskette Cumbre Vieja war bereits am 19. September ausgebrochen, das erste Mal seit 50 Jahren. Seitdem haben die Inselbewohner keine Ruhe vor der Naturgewalt. Wegen näher rückender Lava haben die Behörden am Donnerstag die Evakuierung von etwa 300 Menschen angeordnet.

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Saul Santos / dpa

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Auf Patrouille: Mit Scheinwerfern suchen Polizeibeamte am Strand zwischen Ambleteusse und Wimereux in Nordfrankreich nach Migranten, die den Ärmelkanal nach England überqueren wollen.

Foto: MARC SANYE / AFP
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Sie blieben unentdeckt: Ebenfalls in Wimereux, Frankreich bereiten sich 40 Migranten in einem Schlauchboot darauf vor, Richtung England zu steuern.

Foto: MARC SANYE / AFP
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In ungewisser Sicherheit: An Bord der »Sea Watch 3« ruhen sich Migranten in der Nähe von Malta aus. Allein zwischen dem 17. und 18. Oktober hat die Crew des deutschen Rettungsschiffs 412 Migranten auf offener See gerettet und sucht nun nach einem sicheren Hafen, der sie aufnimmt.

Foto: Valeria Mongelli / AP
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Mit Blümchen und Gewehr: Talibankämpfer begutachten eine Zelle im Pul-a-Charkhi-Gefängnis, am Rande von Kabul. Unterdessen hat Russland diese Woche zu einer internationalen Konferenz in Moskau geladen, bei der es um die Zukunft Afghanistans gehen soll. Die USA sagten ihre Teilnahme ab.

Foto: WAKIL KOHSAR / AFP
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Kahl rasiert: Drogenabhängige warten vor dem Avicenna-Krankenhaus in Kabul auf ihre Aufnahme. Die radikalislamischen Taliban haben den Männern einen 45-tägigen Entzug verordnet.

Foto: BULENT KILIC / AFP
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Mutige Pläne: »Ich möchte meinem Vaterland dienen und Andere vor Krankheiten schützen«, sagt Samira: »Und ich möchte, dass andere Mädchen lernen, damit sie wie ich in Zukunft Ärztinnen werden können.«

Die Neunjährige lebt in einem Waisenhaus in Kabul. Aufgrund ihres geringen Alters darf sie noch zur Schule gehen.

Foto: JORGE SILVA / REUTERS
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Angst vor neuem Bürgerkrieg: Seit der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen im August 2020 kommt der Libanon nicht zur Ruhe. Diese Woche demonstrierten schiitische Hisbollah und Amal-Anhänger in Beirut gegen einen Ermittlungsrichter, der die Hintergründe der Explosion untersuchen soll. Bei dem Protest kam es zu Feuergefechten. Mindestens sechs Menschen wurden getötet und Dutzende verletzt.

Foto: IBRAHIM AMRO / AFP
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3G auf Italienisch: Seit dem 15. Oktober müssen alle Arbeitnehmer in Italien nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Ansonsten drohen Fehltage ohne Bezahlung. Die Einführung des so genannten »Grünen Passes« sorgte für Protest, wie hier in Mailand am 16. Oktober.

Foto: PIERO CRUCIATTI / AFP
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Stillstand: In Haiti blieben diese Woche viele Schulen, Geschäfte und Märkte wie der Petion-Ville Markt in Port-au-Prince geschlossen. Grund ist ein Generalstreik, mit dem die Menschen gegen die wachsende Gewalt und Kriminalität im Land demonstrieren. Eine bewaffnete Bande hatte zuvor 17 Mitglieder einer Missionars-Gruppe aus den USA unweit der haitianischen Hauptstadt entführt. Die Kidnapper fordern 17 Millionen US-Dollar Lösegeld.

Foto: Matias Delacroix / AP
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Gerechter unter den Völkern: 67 Jahre nach seinem Tod, haben Menschen in Lissabon an den portugiesischen Diplomaten Aristides Sousa Mendes erinnert. Er hatte vom französischen Bordeaux aus während des Zweiten Weltkriegs Tausende Menschen vor den Nazis gerettet, darunter viele Juden und Jüdinnen.

Foto: MARIO CRUZ / EPA
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Hyper trotz COVID-19: In Amsterdam raven Besucher zum Set der russischen Techno DJane Nina Kraviz. Seit 1994 findet in der niederländischen Hauptstadt das »Amsterdam Dance Event« mit elektronischer Musik statt. Wie schon im letzten Jahr fiel das mehrtägige Festival wegen Corona etwas kleiner aus als üblich.

Foto: Paul Bergen / EPA
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Beschwingt: Eine Frau im türkischen Nevşehir schaukelt gen Himmel – im Hintergrund sind zahlreiche Heißluftballons zu sehen. Was auf diesem Foto nicht zu sehen ist: Die Schaukel hängt an einem Kran, der für solche Shots auch von Urlaubern zu mieten ist. Nevşehir liegt in Kappadokien, das für seine Unesco-geschützten Höhlenarchitektur berühmt ist und gerne per Ballon erkundet wird.

Foto:

Anadolu Agency / Anadolu Agency via Getty Images

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Gründungsmythos: Menschen auf dem Plaza de Mayon in Buenos Aires feiern den »Tag der Loyalität«. Der Feiertag erinnert an die Entlassung von Juan Domingo Peron am 17. Oktober 1945, nachdem sich Tausende Argentinier für seine Freilassung eingesetzt hatten. Damit begann in der argentinischen Geschichtsschreibung der Peronismus.

Foto: Juan Ignacio Roncoroni / EPA
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Früh übt sich: Grundschüler treten in Kawasaki, südlich der japanischen Hauptstadt Tokyo, beim Sumoringen gegeneinander an.

Foto: KIM KYUNG-HOON / REUTERS
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Unterm Eis: Die Glaziologin Andrea Fischer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erforscht eine natürliche Höhle des Jamtalferner-Gletschers bei Galtür. Riesige Eishöhlen sind in Gletschern entstanden, die den Schmelzprozess schneller als erwartet beschleunigen, da wärmere Luft durch die Eismasse strömt, bis sie zusammenbricht.

Foto: LISI NIESNER / REUTERS
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Lebendige Menschen für das Tote Meer: Rund 200 weiß angemalte Modelle posieren in der Wüste in der Nähe des Toten Meeres für eine Aktion des US-Künstlers Spencer Tunick. Er ist bekannt für seine Fotografien von Nackten in Landschafts- oder Stadtansichten. Rund 200, weiß angemalte Nackte haben an einer Kunstaktion am Toten Meer teilgenommen, um auf die fortschreitende Zerstörung des salzhaltigsten Meeres der Welt aufmerksam zu machen.

Foto: Ariel Schalit / dpa
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Sonnengruß: Anhänger der Samariter-Gemeinschaft nehmen im Westjordanland an einer Pilgerfahrt teil. Die Pilgerfahrt führt anlässlich des Sukkot-Fests 881 Meter hinauf zum Gipfel des Gerizim, der heiligsten Stätte der Samariter. Der Kalender der Samariter weicht vom jüdischen Kalender ab. Deswegen feiert die Glaubensgemeinschaft Sukkot dieses Jahr im Oktober, und nicht wie Jüdinnen und Juden im September.

Foto: Majdi Mohammed / AP
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Gut gegen Böse: Zehn Tage begehen Hindus jedes Jahr das Dashahara Festival, wie hier in Bhaktapur, Nepal. Das Festival ehrt unter anderem den Sieg der Göttin Durga über Dämonen.

Foto: Niranjan Shrestha / AP
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In Musik vereint: Die Veranstaltung »La Gala Mas IN« in Madrid, Spanien wirbt für Diversität und Inklusion in der Kunst. Dazu bringen die Veranstalter wie hier Tänzerinnen und Tänzer mit und ohne Behinderung zusammen. Auch andere Disziplinen sind Teil des Programms.

Foto: Carlos Alvarez / Getty Images
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Heul' doch: Die Kunstinstellation »La Lloreria« soll in Madrid, Spanien mehr Bewusstsein für mentale Gesundheit schaffen. Der Name der Installation ist abgeleitet von einer spanischen Redewendung, wonach man mit seinen Gefühlen in ein »Weinzimmer« gehen und so andere Menschen mit seinen Problemen nicht belästigen soll.

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Foto: JUAN MEDINA / REUTERS
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