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Die Erfolge

aus DER SPIEGEL 14/1995

von Therapien hat der Berner Psychologieprofessor Klaus Grawe, 51, in der weltweit umfangreichsten Studie untersucht*. Sie löste eine heftige Debatte über Gaukler und Heiler auf dem Psychotherapiemarkt aus (SPIEGEL 30/1994). Grawe kritisiert in seinem Buch auch die Psychoanalyse, die älteste und immer noch eine der bedeutendsten Methoden der Psychotherapie: Die Ergebnisse jahrelanger Analysen blieben »weit von dem angestrebten Ideal entfernt«, die auffällig hohe Zahl »unerwünschter oder ausgesprochen schädigender Wirkungen« stelle die Berechtigung der Methode »stark in Frage«. Der Münchner Psychoanalytiker und Professor für Psychologie Wolfgang Mertens, 49, wirft Grawe in einer Streitschrift vor, er habe der Psychoanalyse mit Hilfe »gewagter und manchmal sogar sachlich schlicht falscher« Urteile einige »Tiefschläge« verpaßt**.

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