Die Lockstoff-Falle Wenn Stars zu viel auflegen

Darf es ein bisschen mehr sein? Besser nicht. Benutzen Frauen zu viel Make-up, empfinden Männer dies nicht selten als unschön. Das ergab eine britische Studie, die Katie Price und Kolleginnen zum Nachdenken anregen dürfte.


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Angemalt, aufgemalt: Wenn weniger mehr ist
London - Die Wimpern sind falsch und rabenschwarz getuscht, das Mascara krümelt in die Augenwinkel. Der Lidschatten schimmert bläulich, das Rouge leuchtet von den Wangen, auf den Lippen glänzt der Lack wie Butter in der Pfanne.

Derart hergerichtet tritt Katie Price für gewöhnlich ins Licht der Öffentlichkeit - und tut wahrscheinlich zu viel des Guten. So lautet zumindest das Ergebnis einer britischen Studie, die im Auftrag eines Kosmetikunternehmens durchgeführt wurde. 2000 Erwachsene wurden befragt.

Wie der "Telegraph" berichtet, findet demnach jeder fünfte Mann, dass seine Partnerin zu viel Make-up auflegt. Jeder Zehnte bevorzugt es sogar, wenn die Frau ganz aufs Schminken verzichtet.

Als besonders störend wurden von den Befragten eine zu üppig aufgetragene Grundierung empfunden, die sich womöglich bald nach dem Auftragen schuppig von der Haut löst. Auch zu starker Rouge-Gebrauch, Lippenstift, der auf die Zähne abfärbt, und aufgemalte Augenbrauen gelten als Liebestöter.

Ebenso zu reichlich aufgetragenes Mascara und der sogenannte "Panda-Augen-Effekt", der entsteht, wenn die Augenpartie nicht abgeschminkt wird, finden viele Männer unschön.

Allein - wie sagt man es der Partnerin? Jeder zehnte Mann machte ungute Erfahrungen und wurde nach der Make-up Kritik fallengelassen.

Jede 20. Frau gab an, am Arbeitsplatz wegen zu viel Make-ups schon einmal verwarnt worden zu sein.

pad



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