Dokumentation Schwere Unwetter in Italien und der Schweiz


Hamburg - Heftige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche haben in den vergangenen Jahren immer wieder Italien und die Schweiz heimgesucht. Dabei kamen besonders in Italien viele Menschen ums Leben. dpa dokumentiert einige Fälle aus den vergangenen Jahren:

September 1993: Die Stadt Brig im Schweizer Kanton Wallis wird überschwemmt. Dabei kommt eine 45-jährige Frau ums Leben.

November 1994: Mindestens 64 Todesopfer bei Überschwemmungen in Piemont und Ligurien in Italien.

Juni 1996: Bei einer Überschwemmungskatastrophe an der toskanischen Küste sterben 13 Menschen.

Januar 1997: Nach schweren Regenfällen kommen bei einem Erdrutsch in der Nähe von Neapel vier Menschen ums Leben. Herabstürzende Schlamm- und Geröllmassen reißen auf einer Küstenstraße zwanzig Autos ins Meer.

Mai 1998: In der Region Kampanien östlich von Neapel überfluten gigantische Schlammlawinen mehrere Ortschaften. Dabei kommen mehr als 140 Menschen ums Leben. Die Erdmassen hatten sich nach heftigen Regenfällen von den Hängen eines Berges gelöst.

August 1998: Im Eisacktal bei Fortezza in Südtirol stürzen nachts zehntausend Kubikmeter Geröll, Buschwerk und Schlamm auf die Brennerautobahn. Zwei Autos aus Deutschland werden verschüttet. Die fünf Insassen können nur noch tot aus den zertrümmerten Wagen geborgen werden.

Mai 1999: Bei Hochwasser in den Alpenländern kommen drei Menschen ums Leben. Im Schweizer Kanton Uri wird ein deutscher Urlauber Opfer eines Erdrutsches.

August 2000: Eine Schlammlawine erfasst im Berner Oberland in der Schweiz eine Gruppe von Wanderern und reißt drei Menschen in den Tod.

Oktober 2000: Bei Überschwemmungen in Norditalien und im Schweizer Kanton Wallis kommen mindestens 12 Menschen ums Leben. Die Millionenstadt Turin wird von der Außenwelt abgeschnitten.



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