Dominikanische Republik Drei Touristen sterben bei Busunfall

Sie waren auf dem Weg vom Flughafen, als ihr Bus mit einem Güterzug zusammenstieß: Bei einem Unfall in der Dominikanischen Republik sind drei Touristen gestorben. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt. Auch in Bolivien kam es auf der "Autobahn des Todes" zu einem schweren Busunglück.


Santo Domingo - Der Unfall ereignete sich am Donnerstag im Osten der Dominikanischen Republik. Ein Bus mit fast 30 Touristen an Bord stieß rund 160 Kilometer östlich der Hauptstadt Santo Domingo mit einem Zug zusammen. Bei dem Unfall seien drei Menschen getötet und mindestens zehn Reisende verletzt worden, teilte der Zivilschutz des karibischen Landes mit.

Bei den verunglückten Touristen handelt es sich demnach um Franzosen. Die Toten seien noch nicht identifiziert worden. Dem Zivilschutz zufolge starben zwei Männer und eine Frau.

Wie es zu dem Unfall in der Nähe von San Rafael del Yuma kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Der Bus kam vom Flughafen und war in die Region Punta Cana unterwegs. An einer Eisenbahnüberquerung stieß er mit dem mit Zuckerrohr beladenen Zug zusammen.

Auch in Bolivien kam es zu einem schweren Busunfall. Mindestens 16 Menschen starben, als ein Bus von der als "Autobahn des Todes" berüchtigten engen Bergstraße durch die Anden nördlich von La Paz abkam. Die meisten der Opfer waren Schüler. Einem TV-Bericht zufolge sollte der Bus die jungen Menschen zu einem Wettbewerb in der Hauptstadt bringen.

Ein junger Mann, der das Unglück leicht verletzt überlebte, sagte im Fernsehen, der Bus sei in die Tiefe gestürzt, als der Fahrer ein anderes Fahrzeug überholen wollte. Stellenweise ist die für beide Fahrtrichtungen zugelassene Straße nur vier Meter breit. Etwa 40 weitere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, wie örtliche Krankenhäuser mitteilten. Das Fernsehen zeigte Live-Bilder von Rettungskräften, die nach Toten und Verletzten suchten. Die Opferzahl werde wahrscheinlich noch steigen, hieß es in einem Bericht.

siu/lgr/dapd/Reuters/AFP



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