Mar-a-Lago "Irma" bedroht Trumps Luxusdomizil

Hurrikan "Irma" könnte genau dort auf Land treffen, wo US-Präsident Donald Trump gerne urlaubt. Man sei vorbereitet, teilte eine Sprecherin mit.

Mar-a-Lago in Palm Beach
REUTERS

Mar-a-Lago in Palm Beach


Wenn die Meteorologen recht behalten und Hurrikan "Irma" wie derzeit vorhergesagt auf Florida zusteuert, wird es für US-Präsident Donald Trump womöglich auch persönlich ernst: Den Prognosen zufolge könnte der gefährliche Tropensturm in den USA sein liebstes Wochenendziel treffen: Mar-al-Lago in Palm Beach.

Das Luxusanwesen wird auch "Weißes Haus im Süden" genannt. Kritiker hatten öfter gewitzelt, Trump verbringe dort mehr Zeit als im Oval Office in Washington. Der Immobilienmogul hatte die Anlage 1985 gekauft. Es handelt sich um einen exklusiven Klub mit Privatstrand, Pool, Spa, Tennisplätzen und Golfanlagen sowie zwei Ballsälen. Derzeit kann man dort für 200.000 Dollar Gebühr aufgenommen werden, die Jahresgebühr beträgt 14.000 Dollar. Der Wert der Anlage wird auf 175 Millionen Dollar geschätzt.

Noch ist unklar, welche Richtung Hurrikan "Irma" genau einschlägt. Am Donnerstag galt jedoch als wahrscheinlich, dass er Kurs auf Floridas Küste nehmen wird - und dort könnte er dann auch über Mar-a-Lago und andere Besitztümer von Trump hinwegfegen, etwa mehrere Hochhäuser in der Nähe von Miami. Eine Sprecherin teilte mit, man sei vorbereitet.

"Unsere Teams in Trumps Besitztümern in Florida treffen alle nötigen Vorkehrungen und folgen den Anordnungen der Behörden", sagte sie der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Mitarbeiter von Mar-a-Lago wollte nur bestätigen, dass der exklusive Klub derzeit geschlossen sei, aber keine weiteren Fragen beantworten.

Der Tropensturm ist nach Angaben französischer Meteorologen ein Rekord-Hurrikan. Er richtete auf mehreren Karibikinseln schwere Verwüstungen an, mehrere Menschen kamen ums Leben.

fok/dpa/Reuters



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