Dortmund Mutmaßlicher Rechtsextremer greift Presseteam an

In Dortmund haben sich der Polizei zufolge mutmaßliche Rechtsextreme unter eine zuvor untersagte Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen gemischt. Ein Mann soll einen Journalisten leicht verletzt haben.

Ein mutmaßlicher Rechtsextremer hat der Polizei zufolge am Rande einer Demonstration in Dortmund ein Presseteam angegriffen. Der Mann habe gegen die Kamera der Journalisten geschlagen und eine Person leicht verletzt, teilte die Polizei mit . Polizisten hätten umgehend eingegriffen.

Der 23-Jährige kam demnach in Polizeigewahrsam. Zuvor habe der Mann auf einer untersagten Versammlung auf dem Alten Markt einen Medienvertreter beleidigt. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauerten an.

Die Stadt Dortmund hatte die für den Samstagnachmittag angemeldete Demonstration gegen Corona-Einschränkungen aus infektionsschutzrechtlichen Gründen verboten. Dennoch erschienen der Polizei zufolge bis zu 150 Menschen, unter ihnen eine Gruppe polizeibekannter Rechtsextremer.

Für welches Medium die Journalisten unterwegs waren, teilte die Polizei nicht mit. In Berlin waren innerhalb weniger Tage am Rande von Corona-Protesten Vertreter von ARD und ZDF attackiert worden. An diesem Samstag demonstrierten deutschlandweit Tausende gegen die Beschränkungen des öffentlichen Lebens im Zuge der Coronavirus-Pandemie.

kko/dpa
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