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01. Oktober 2018, 17:31 Uhr

Gefangen im Gully

Ein Kater, fünf Retter und ein Happy End

Nahe Heidelberg haben Feuerwehrleute einen Kater aus einem Gully befreit. Rätselhaft bleibt, wie das Tier in die Kanalisation gelangte.

Er miaute, miaute und miaute: Zwei bis drei Tage lang hörten Anwohner der Bachstraße im badischen Dossenheim das herzerweichende Klagen einer Katze. Doch niemand verstand, wo das Rufen eigentlich herkam.

Dann entdeckte ein Nachbar das maunzende Tier - in einem Gully. Zunächst versuchte der Mann mit Hilfe weiterer Anwohner, den Deckel anzuheben. Vergeblich. Die Helfer riefen die Feuerwehr, die dem Problem mit Hammer, Meißel und Brecheisen zu Leibe rückte.

Wie die Einsatzkräfte mitteilten, konnte der Kater aus seinem Gefängnis befreit und in ein Tierheim in Heidelberg gebracht werden. Dort wurde er am Montag von seiner Besitzerin abgeholt, wie eine Tierheimsprecherin bestätigte.

Man habe die Frau dank eines Chips ermitteln können, den der Kater unter dem Fell trug. Mittels der in einem Register hinterlegten Daten habe man die Besitzerin dann ausfindig gemacht. Wie genau der Vierbeiner in die Kanalisation gelangte, ist unklar.

ala/dpa

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