Dresden Straßenblockaden und Massenschlägereien

Das Ende eines Stadtteilfestes: Rund 300 Menschen zogen in der vergangenen Nacht randalierend durch Dresden.

Dresden - Bei den Ausschreitungen in der Dresdner Neustadt sind in der Nacht zum Montag neun Polizisten verletzt worden. 23 Randalierer wurden festgenommen, teilte die Polizei mit. Rund 30 Menschen nahm die Polizei vorsorglich in Gewahrsam. 600 Beamte aus Sachsen, Brandenburg, Thüringen und Bayern waren im Einsatz.

Etwa 300 Menschen hatten sich an den Straßenblockaden beteiligt. Sie zogen nach dem Ende des Stadtteilfestes "Bunte Republik Neustadt" durch die Straßen, steckten Müll in Brand und errichteten Barrikaden. Es wurden mindestens drei Randalierer verletzt.

Wegen Ausschreitungen war das Fest bereits in der vorangegangenen Nacht gegen 20.00 Uhr mehrere Stunden früher als geplant abgebrochen worden. Gegen 1.00 Uhr am Montagmorgen hatte sich die Lage beruhigt. Mit einsetzendem Regen hätten sich die Randalierer zurückgezogen, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatten sie Beamte von Polizei und Feuerwehr sowie Rettungskräfte massiv an der Arbeit gehindert.

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