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Dubai Boeing geht nach Notlandung in Flammen auf

Eine Passagiermaschine der Fluglinie Emirates ist nach einer Notlandung auf dem Airport Dubai in Flammen aufgegangen. Alle Passagiere konnten in Sicherheit gebracht werden.

Eine Boeing 777 der Fluggesellschaft Emirates ist bei einer Landung in Dubai in Flammen aufgegangen. Ersten Meldungen zufolge war das Fahrwerk der Maschine nicht ausgefahren.

Der Flug mit der Nummer EK521 war in Thiruvananthapuram im indischen Bundesstaat Kerala gestartet und nach der Notlandung in Flammen aufgegangen. In den sozialen Netzwerken kursierten Videos und Fotos, auf denen zu sehen ist, wie dicke Rauchwolken aus dem Jet aufsteigen.

Alle 300 Insassen konnten in Sicherheit gebracht werden, wie der Flughafen mitteilte. Zunächst war von 275 Personen an Bord der Maschine die Rede gewesen. Emirates bestätigte via Twitter, dass es gegen 12.45 Uhr "einen Vorfall" am Internationalen Flughafen Dubai gegeben habe. Starts und Landungen wurden wegen des Unfalls vorübergehend ausgesetzt.

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Flughafen Dubai: Crash einer Boeing

Foto: AP/ Hayen Ayari

Unter den Insassen waren der Fluggesellschaft zufolge auch zwei Deutsche. Unter anderem seien 226 Fluggäste Inder, 24 aus Großbritannien, elf aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, sechs US-Amerikaner und ein Schweizer.

Laut Angaben der Seite "Flightradar24", die Flugdaten weltweit erfasst, handelt es sich bei dem verunglückten Flugzeug um eine Boeing 777-300 A6-EMW, die im März 2003 an Emirates geliefert worden sei. Die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gilt als eine der sichersten Airlines der Welt.

Über die Unfallursache ist bisher nichts bekannt. Die Deutschen Presse-Agentur berichtet, es habe einen Brand in mindestens einem der Triebwerke gegeben. Diese Angaben sind noch nicht bestätigt.

Erst am 26. Juli war eine Emirates-Maschine, ebenfalls eine Boeing 777, in Mumbai mit 309 Menschen notgelandet, nachdem es zu Rauchentwicklung an Bord gekommen war.

ala/sms/dpa/Reuters