Dubai UPS-Frachtmaschine stürzt nahe Autobahn ab

In Dubai ist ein Frachtflugzeug der Firma UPS abgestürzt. Das bestätigten die Behörden. Die Maschine ging nahe einem Autobahnkreuz zu Boden. Offenbar kamen dabei beide Piloten ums Leben. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg nach Köln.
UPS-Frachtmaschine vom Typ Boeing 747 (Archivbild): Absturz in Dubai

UPS-Frachtmaschine vom Typ Boeing 747 (Archivbild): Absturz in Dubai

Foto: PETER PARKS/ AFP

Dubai - In Dubai ist eine Frachtmaschine der Firma UPS kurz nach dem Start nahe einer vielbefahrenen Autobahn abgestürzt. Das bestätigte ein Behördensprecher. Bei dem Unglück sind nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur WAM offenbar beide Piloten ums Leben gekommen.

Ein Vertreter der Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte, einer der Piloten habe kurz nach dem Start Rauch und Feuer im Cockpit gemeldet. Er sei angewiesen worden, zurückzukehren. "Nachdem die Landung missglückte, verschwand das Flugzeug von den Radarschirmen und wurde später am Absturzort gefunden", sagte Saif al-Suwaidi. Regierungskreisen zufolge schrammte die Boeing-Maschine des Typs 747 ein Parkhaus bevor es auf einem Militärgelände abstürzte.

Den Informationen zufolge liegt der Absturzort an einem Autobahnkreuz, etwa 16 Kilometer südöstlich des Flughafens von Dubai. Augenzeugen zufolge stieg Rauch an der Unglückstelle auf.

Der TV-Sender Al Arabia hatte zunächst gemeldet, das Flugzeug sei auf eine Schnellstraße gestürzt. Nach Informationen von WAM soll sich der Absturzort dagegen in einem unbewohnten Wüstengebiet befinden.

Eine Sprecherin des in Atlanta ansässigen, weltweit operierenden Logistikunternehmens bestätigte, die Maschine vom Typ Boeing 747-400 sei um 20.40 Uhr Ortszeit in Dubai abgestürzt. Sie sei auf dem Weg zum UPS-Drehkreuz nach Köln gewesen.

"Das ist ein tragischer Unglücksfall. Wir werden alles tun, um den Vorfall aufzuklären", sagte UPS-Manager Bob Lekites.

Im Oktober 2009 war eine sudanesische Frachtmaschine vom Typ Boeing 707 in der Wüste nahe Dubai abgestürzt. Sechs Besatzungsmitglieder kamen damals ums Leben.

kng/Reuters/AP

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