Schwere Explosion in NRW Hausdach hebt bei gefährlichem Drogenexperiment ab

Zwei Häuser beschädigt, mehrere Brände ausgelöst: Im Rheinland hat ein Mann mit Cannabis experimentiert - und eine schwere Detonation ausgelöst. Zumindest Menschen kamen nicht zu schaden.

Bei dem Versuch, ein Cannabiskonzentrat herzustellen, hat ein 42-Jähriger im nordrhein-westfälischen Düren eine Explosion verursacht. Die Detonation habe Teile des Dachs förmlich abheben lassen, teilte die Polizei mit . "Alleine durch Glück" seien weder der Mann noch andere Hausbewohner verletzt worden.

Das Hausdach sowie das Dach eines Nachbarhauses seien beschädigt worden. Bei der Explosion am Freitagabend flogen demzufolge Dachziegel bis auf die gegenüberliegende Straßenseite. In der Dachgeschosswohnung des 42-Jährigen seien zudem mehrere kleine Brände ausgebrochen. Die genaue Höhe des Sachschadens ist bislang unbekannt.

Der 42-Jährige hatte laut Polizei wohl versucht, mit Hilfe von Cannabis, einem Metallrohr und einer großen Menge Feuerzeuggas in seinem Badezimmer ein Cannabiskonzentrat herzustellen. Die Herstellung dieses als "BHO" bekannten Butan-Haschischöls gilt den Angaben zufolge wegen der Explosionsgefahr als äußerst gefährlich.

Der polizeilich bislang nicht in Erscheinung getretene Mann hatte eigenen Angaben zufolge auch am Vortag Drogen genommen, er wurde festgenommen. In seiner Wohnung beschlagnahmte die Polizei zudem mehrere Beweisgegenstände.

mxw/dpa
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