Düsseldorf Festnahmen nach Großbrand in Flüchtlingsunterkunft

Die Rauchsäule erhob sich über die Stadt: Nach dem Großbrand in einer Düsseldorfer Flüchtlingsunterkunft mit mehreren Verletzten hat die Polizei zwei Männer festgenommen.


Die Polizei hat nach dem Großbrand in einer Düsseldorfer Flüchtlingsunterkunft zwei Männer festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um Bewohner der Einrichtung. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Die beiden Männer wurden in Handschellen von Personen in Zivil abgeführt. Die Flüchtlingsunterkunft befindet sich auf dem Messegelände.

Bei dem Großbrand wurden mindestens 24 Flüchtlinge verletzt, sie erlitten Rauchvergiftungen. Alle 130 Männer, die beim Ausbruch des Feuers in der Halle in der Nähe des Messegeländes waren, seien nach derzeitigem Stand gerettet worden, teilte die Stadt mit. Es handele sich um einen Vollbrand, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Über der Stadt breitete sich eine dunkle Rauchwolke aus.

Etwa 70 Feuerwehrleute seien kurz nach dem Notruf um 12.37 Uhr am Einsatzort eingetroffen. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Löscharbeiten noch bis in den Abend andauern könnten.

Die Brandursache ist nach Angaben des Sprechers noch unbekannt. In der 6000 Quadratmeter großen Halle sind etwa 280 männliche Asylbewerber untergebracht.

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Düsseldorf: Flüchtlingsunterkunft in Flammen

Wegen der starken Rauchentwicklung riet die Feuerwehr Anwohnern, Türen und Fenster zu schließen und sich nicht im Freien aufzuhalten.



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