Düsseldorf Weitere Frau starb nach Eingriff in Schönheitsklinik

Innerhalb eines Jahres starben zwei Frauen nach einer Schönheitsoperation in einer Düsseldorfer Klinik. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft und hat weitere Untersuchungen in den Fällen angeordnet.


Der Tod einer Patientin nach einer Schönheitsoperation in Düsseldorf ist nicht der erste Todesfall in der Klinik. Bereits im vergangenen Jahr sei eine junge Patientin nach einem ähnlichen Eingriff beim selben Operateur gestorben, sagte Staatsanwalt Uwe Kessel in Düsseldorf. In beiden Fällen dauern die Todesermittlungsverfahren an.

Im Fall von 2018 müssten dazu rund ein Dutzend Medikamente auf ihre richtige Dosierung und etwaige Wechselwirkungen untersucht werden. Die "Bild"-Zeitung hatte über den weiteren Todesfall berichtet. Es habe sich um eine Studentin gehandelt.

Auch im jüngsten Fall brachte die Obduktion bislang keine Klarheit über die Todesursache. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin weitere Untersuchungen an. Die Frau war Medienberichten zufolge nach einer Povergrößerung gestorben.

Bei dem Eingriff in einer der vielen Schönheitskliniken in Düsseldorf kam es anscheinend zu Komplikationen und die Patientin wurde mit einem Rettungswagen in die Uniklinik gebracht. Dort starb sie. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass in beiden Fällen noch unklar sei, ob eine Straftat vorliege.

sen/dpa

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