Ehe für alle: Anmeldung zur Hochzeit ist schon möglich

Dieser Beitrag wurde am 28.07.2017 auf bento.de veröffentlicht.

Die nächsten Schritte hin zur Ehe für alle sind getan. Bereits vor einer Woche unterzeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz. Am Dienstag übermittelte dann Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) an die Bundesländer die sogenannten Anwendungshinweise zur Umsetzung des Eheöffnungsgesetzes. 

Am Freitag ist es nun im Bundesgesetzblatt  veröffentlicht worden und kann somit am 1. Oktober in Kraft treten. Das teilte der Lesben- und Schwulenverband  mit. (Weitere Infos zur Ehe für alle beim Verband )

Was heißt das?

Lesbische und schwule Paare können also jetzt schon mal Termine ab Oktober bei den Standesämtern vereinbaren, wenn sie heiraten oder ihre eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln wollen.

Was gibt es zu beachten?
  • Zuständig ist das Standesamt, an dem einer der Lebenspartner seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. 
  • Bei der Anmeldung müssen die Lebenspartner ihre Identität, die Namensführung – also welchen Nachnamen sie jeweils tragen möchten –, den Familienstand und den Wohnsitz für die Zuständigkeit angeben. 
  • Bei der Umwandlung einer Lebenspartnerschaft in eine Ehe werden die Ehevoraussetzungen sowie die Auflösung bisheriger Ehen und Lebenspartnerschaften nicht erneut geprüft.
  • Wie viel ein Upgrade kosten wird, wird von den Bundesländern und teilweise von den Gemeinden festgelegt. (queer.de )
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