Eingestürzte Brücke in Minnesota Taucher bergen zwei weitere Opfer

16 Tage nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Minneapolis haben Marinetaucher zwei weitere Todesopfer aus dem Mississippi geborgen. Zwei Menschen werden noch vermisst.


Washington - Bei den Toten handele sich um die 50-jährige Vera Peck und die 45 Jahre alte Christina Sacorafas-Mosher, berichtete die "Star Tribune" in Minneapolis. Damit stieg die Zahl der Toten auf elf. Vera Pecks 20-jähriger Sohn war erst am vergangenen Sonntag geborgen worden. Zwei Menschen werden noch vermisst.

Die Unglücksursache ist noch immer nicht geklärt, auch wenn es offenbar mehrere Berichte über Materialschäden gegeben hatte. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Stabilität der Stahlplatten zwischen den Brücken-Verstrebungen.

Die Brücke zwischen den Städten Minneapolis und St. Paul war am 1. August mitten im abendlichen Berufsverkehr zusammengebrochen. Der 140 Meter lange Mittelabschnitt stürzte ins Wasser, Dutzende von Autos wurden mitgerissen.

pad/dpa



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