Elbe-Seitenkanal Gefahr nach Schiffs-Kollision gebannt

Nach dem Zusammenstoß zweier Frachtschiffe auf dem Elbe-Seitenkanal bereiten Einsatzkräfte die Bergung vor. Die Gefahr, der schwer beschädigte Frachter "Schwaben" könne sinken und ein Verkehrschaos verursachen, scheint gebannt.


Osloß/Gifhorn - Das Kiesschiff "Schwaben" war gestern Abend bei Osloß (Kreis Gifhorn) mit dem Kohlefrachter "Vera" frontal zusammengestoßen.

Zunächst hatten Einsatzkräfte befürchtet, die "Schwaben", die bei der Karambolage ein großes Loch im Bug davon trug, könne sinken. Das Schiff legte sich quer in den etwa 55 Meter breiten Kanal und musste von einem weiteren Schiff abgestützt werden.

Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtamtes soll nun ein leeres Binnenschiff die Kies-Ladung der "Schwaben" aufnehmen. Einsatzkräfte stellen sich auf langwierige Bergungsarbeiten ein.

pad/dpa



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