Entführter Gartenzwerg Happy End für "Hobbit"

Womöglich war er ein Opfer der Gartenzwerg-Befreiungsfront. Aber für den kleinen "Hobbit" gab es ein Happy End. Nach einer Odyssee kehrte der Entführte zu seiner Besitzerin nach Südafrika zurück.


Beliebt, aber offenbar auch manchmal gefährdet: Gartenzwerge
DPA

Beliebt, aber offenbar auch manchmal gefährdet: Gartenzwerge

Johannesburg - Drei Monate war "Hobbit", wie ihn seine Entführer nannten, im südlichen Afrika unterwegs. Er war im Dezember aus dem Garten seiner Besitzerin spurlos verschwunden und tauchte erst jetzt in ein Paket eingewickelt mitsamt Fotos und einem Brief wieder auf.

Mehrere beigefügte Schnappschüsse zeigten ihn am Strand von Port St. Johns, im Gebirgs-Königreich Swasiland sowie an den südafrikanischen Orten Heilbron und Bethlehem, berichtet die Zeitung "The Citizen". Das Blatt vermutet die vor allem in Frankreich aktive Gartenzwerg-Befreiungsfront hinter dem zeitweiligen Verschwinden des kleinen Kerls.

In den Briefen gibt "Hobbit" zu, in dem Ort Barkly East wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses vorübergehend festgenommen worden zu sein. Der Grund: Er habe hinter einem Strauch uriniert.



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