Es gratulieren die lieben Verwandten Sophie Rhys-Jones


Die Gräfin von Wessex Sophie Rhys-Jones am 9. April 2001 in London
REUTERS

Die Gräfin von Wessex Sophie Rhys-Jones am 9. April 2001 in London

Öffentlichkeit war schon immer das Geschäft von Sophie Rhys-Jones, 36, Gräfin von Wessex. Nach ihrer Hochzeit wusste die PR-Beraterin geschickt Kapital aus ihrem königlichen Status zu schlagen. Ihr Eifer bescherte ihr die Bezeichnung "Rent-A-Royal". Sophie-Gate brachte der Gräfin allerdings negative Publicity.

Auf Kundensuche für ihre PR-Agentur R-JH, plauderte sie mit einem "Scheich Mohammed" über die Royals, Premier Tony Blair und andere. Dummerweise war der Scheich ein Reporter des Sonntagsblattes "News of the World" und höchst erfreut, von Sophie Geschäftspartner Murray Harkin Details über dessen Faible für Koks und kleine Jungs zu erfahren.

Als Sophies Indiskretionen an die Öffentlichkeit kamen, waren einige Entschuldigungen fällig. So hatte die Gräfin von Wessex Premierminister Toni Blair als "ignorant" und seine Gattin Cherie als "noch schlimmer" bezeichnet. Statt Freizeitzentren in Dubai zu betreuen, folgte auf das Gespräch mit dem vorgeblichen Scheich der Verzicht auf die Arbeit als PR-Beraterin. Ganz im Sinne von Queen Elizabeth wird sich Sophie jetzt auf ihre Rolle als Royal konzentrieren. Vielleicht kommt ihr dabei ihre äußerliche Ähnlichkeit mit der verunglückten Prinzessin Diana zugute.



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