Kapitän vermisst Öltanker vor japanischer Küste explodiert

Aus noch ungeklärter Ursache hat sich an Bord eines Öltankers vor der Küste Japans eine heftige Explosion ereignet. Vier Crew-Mitglieder erlitten Verletzungen, der Kapitän wird vermisst.


Kobe - Auf einem Öltanker ist es vor der Küste Japans zu einer Explosion gekommen. Vier Besatzungsmitglieder wurden dabei verletzt, der Kapitän werde noch vermisst, wie die Küstenwache bekannt gab. Fotos und Videos vom Unglücksort zeigen eine gewaltige schwarze Rauchsäule über dem Tanker, der sich trotz Schräglage noch über Wasser hält.

Bei dem Schiff handelt es sich um die "Shoko Maru", einen kleinen Öltanker mit 998 Bruttoregistertonnen. Wie es zu dem Unglück in der Nähe der Stadt Himeji kam, ist laut Küstenwache bislang unklar. Nach Angaben des japanischen Senders NHK hatten Besatzungsmitglieder an Deck des Tankers gearbeitet, als sich die Explosion ereignete.

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Rauchsäule über dem Meer: Tanker vor Japan explodiert
Dem britischen "Guardian" zufolge, der sich auf einen Vertreter der Reederei bezieht, hatte die "Shoko Maru" ihre Ladung zuvor in der Präfektur Hyogo gelöscht, der Tanker sei also zum Zeitpunkt des Unglücks leer gewesen. Womöglich hätten sich Rückstände des Öls entzündet und so die Explosion verursacht.

rls/AP/dpa

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Seite 1
schmusel 29.05.2014
1. Glück gehabt!
---Zitat--- Bei dem Schiff handelt es sich um die "Shoko Maru" ---Zitatende--- Wenn das die Kobayashi Maru gewesen wäre... Glück gehabt!
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