"Fashion Week" Berlin betritt das Tor zur Mode-Welt

Berlin drängt sich in die Welt der Mode: Nach den Schauen in New York, London, Mailand und Paris gibt es nun auch in der deutschen Hauptstadt eine "Fashion Week". Sie startete mit Pauken und Trompeten vor einem rausgeputzten Brandenburger Tor.


Berlin - Strahlendes Weiß, römische Sandalen und das Brandenburger Tor als Kulisse: Mit einer großartigen Schau hat das junge Label Hugo aus dem Hause Hugo Boss die erste "Fashion Week" eröffnet.

Zwei Mal jährlich sollen künftig in der Hauptstadt Designer-Kollektionen über den Laufsteg gehen. Berlin sichert sich mit dem frühen Termin Mitte Juli im Schauen-Reigen New York-London-Mailand-Paris die Pole Position. Mit elf Schauen in vier Tagen ist das Programm allerdings gegenüber den anderen Modestädten noch etwas mager.

Bei Hugo ging es urban zu. Mit trendiger Mode in glänzender Baumwolle und schmaler, doch lässiger Silhouette. Für Frühjahr/Sommer 2008 sieht das Unternehmen weiß mit weiten plissierten Miniröcken zu Schnürsandalen und lockeren Oberhemden zu auf der Hüfte sitzenden, weiteren Hosen.

Rund 800 geladene Gäste, darunter die Schauspieler Rupert Everett, Veronica Ferres, Jan Josef Liefers und Jessica Schwarz beklatschten die Entwürfe. Danach ging es zur Party in die Russische Botschaft. Neben angesagten DJs trat der Don-Kosaken-Chor auf. Es gab russische Delikatessen, Wodka und Champagner satt und eine beeindruckende Licht-Schau.

jjc/dpa



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