Ich liebe es, mich zu schminken – und ich bin Feministin

Nein, ich mache mich nicht "schön".
Von Inken Dworak und Nadin Rabaa
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Dieser Beitrag wurde am 01.12.2018 auf bento.de veröffentlicht.

Ich bin Feministin. Und ich schminke mich gern. Manchmal wache ich sogar auf, und weiß genau, dass ich heute DIESEN dunkelroten Ton auf den Lippen tragen will - und suche danach erst meine Klamotten aus.

Kritische Stimmen sagen jetzt, ich passe mich damit dem gesellschaftlichen Ideal an und mache mich "schön". Die Soziologin Barbara Kuchler fordert zum Beispiel, dass Frauen weniger Zeit in ihr Aussehen investieren sollen. Ihr Grund: Aussehen habe für Männer und Frauen eine unterschiedliche Bedeutung. Weil Männer sich wohl nicht im gleichen Maße wie Frauen schminken werden, müssen Frauen eben damit aufhören, sagt sie – für die Gleichberechtigung.

Warum das für mich Quatsch ist und Feminismus und Make-Up für mich kein Widerspruch sind, seht ihr im Video.

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