Fotostrecke

Rocky Moutains: Festgefrorene Kühe werden zum Problemfall

Foto: AP/ U.S. Forest Service

Hütte in Rocky Mountains Festgefrorene Kuhkadaver werden zum Problem

Eine Gruppe Kühe suchte in den Höhen der Rocky Mountains Schutz in einer Hütte, kam jedoch nicht wieder heraus. Später wurden die festgefrorenen Kadaver der Tiere entdeckt - nun sollen sie schnellstmöglich geborgen werden. Aber wie? Die Lösung könnte Sprengstoff sein.

Aspen - Schneestürme sind während der Wintermonate in den Höhen der Rocky Mountains nichts Ungewöhnliches. Solch ein Sturm scheint nun einer Gruppe Kühe zum Verhängnis geworden sein, deren Schicksal die Behörden vor ein Problem stellt.

Zwei Kadetten der Air Force waren Ende März an einer Hütte vorbeigekommen und hatten darin die festgefrorenen Kadaver der Kühe entdeckt. Förster vermuten, dass die Tiere Schutz suchten und dann nicht mehr aus der Hütte herausfanden.

Die Stelle befindet sich nahe der Thermalquellen von Conundrum im US-Bundesstaat Colorado. Deshalb drängt die US-Forstverwaltung darauf, dass die Kadaver geborgen werden, ehe sie zu tauen beginnen. "Offensichtlich drängt die Zeit", sagte Steve Segin, ein Sprecher der Behörde. Man sei besorgt, dass das Wasser der Quelle verunreinigt werden könnte, wenn die Kühe während der Schneeschmelze zu verwesen beginnen.

Es werden nun drei Möglichkeiten diskutiert, die gefrorenen Kadaver fortzuschaffen: Mit Hilfe von Sprengstoff könnten Hütte und die toten Tiere zerstört werden. Oder die Kadaver werden abtransportiert, dafür müssten Helikopter oder Lastwagen eingesetzt werden. Oder die Hütte wird niedergebrannt.

Nach Angaben von Segin wäre der Einsatz eines Helikopters aber zu teuer. Förster hätten sich gegen den Einsatz von Lastwagen in der Wildnis ausgesprochen. Deshalb wird derzeit favorisiert, die Hütte und somit die Kühe abzubrennen. Aber auch der Einsatz von Sprengstoff wäre nicht ungewöhnlich: Segin sagte, so seien auch in der Vergangenheit Hütten zerstört worden, in denen sich Kadaver befanden, die nicht geborgen werden konnten.

bim/AP

Mehr lesen über

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.