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Feuchter Frühling in Deutschland So nass war es seit zehn Jahren nicht

Durchschnittlich 200 Liter pro Quadratmeter: In den Monaten März bis Mai regnete es in Deutschland so viel wie lange nicht mehr. Gleichzeitig war es überdurchschnittlich warm.
Verregneter Frühling: 200 Liter pro Quadratmeter fielen im Schnitt von März bis Mai

Verregneter Frühling: 200 Liter pro Quadratmeter fielen im Schnitt von März bis Mai

Foto: Christian Charisius / dpa

Der Frühling war in Deutschland im Schnitt so nass wie seit zehn Jahren nicht. Im März sei so viel Niederschlag gemessen worden, wie zuletzt vor 22 Jahren, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner vorläufigen Frühjahrsbilanz mit. Der April sei so verregnet gewesen wie seit 15 Jahren nicht mehr. Im Mai seien die Niederschläge dann weniger geworden. Der Monat sei deutlich zu trocken gewesen, vor allem im Nordosten.

Im Mittel kamen in den drei Frühjahrsmonaten rund 200 Liter pro Quadratmeter zusammen, wie der DWD bilanzierte. Im Vergleich zu den Jahren 1961 bis 1990 sei dies ein Anstieg von rund acht Prozent, im Vergleich zu den Jahren 1991 bis 2020 sogar von 17 Prozent.

Der Frühling war außerdem überdurchschnittlich warm: Die Temperatur lag den Auswertungen zufolge im Mittel bei 8,7 Grad und damit ein Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990.

lmd/dpa

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