Finanzamt Mächtige Steuer-Brüste

Großbritannien geht neue Wege in der Steuerpraxis. Stars, die sich ihre Brust vergrößern lassen, dürfen auf einen Nachlass vom Finanzamt hoffen.

London - "Botox-Bonus" und "Brust-Nachlass" sind neue Zauberworte, die bei britischen Prominenten aus der Mode- und Filmszene mittlerweile die Runde machen.

Sie können demnach Botox-Injektionen gegen Falten, Brustvergrößerungen oder das Bleichen von Zähnen von der Steuer absetzen, wenn sie glaubwürdig vermitteln können, dass dies ihre Karriere-Aussichten fördert, berichtet die britische "Sunday Times". Drei Prominente hätten solche Eingriffe bereits erfolgreich als Geschäftsausgaben deklariert.

Ein hoher Steuerbeamter wurde mit den Worten zitiert: "Wir haben führenden Filmstars steuerliche Vorteile gewährt, weil sie nachweisen konnten, dass ihre Gesichtszüge und ihr Brustumfang ihre Geschäftstätigkeit entscheidend beeinflusst haben."

In Großbritannien sind im vergangenen Jahr 110.000 Schönheitsoperationen ausgeführt worden - ein Anstieg von 83 Prozent in fünf Jahren.

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