Überraschung in Florida Paar lebt jahrelang mit 80.000 Honigbienen im Badezimmer

Sie kannten das leise Summen hinter der Dusche – doch als ein Paar in Florida beim Renovieren die Wand öffnete, kam deutlich mehr zum Vorschein als erwartet.
Bienengerechtes Wohnen, mit dem auch Menschen gut leben können: ein Bienenstock im Freien

Bienengerechtes Wohnen, mit dem auch Menschen gut leben können: ein Bienenstock im Freien

Foto: Wolfram Steinberg / picture alliance/dpa

Ein Ehepaar aus Florida hatte jahrelang Zehntausende Honigbienen zu Gast: Sie wohnten hinter der Duschwand. Wie unter anderem die »New York Times« berichtet , war es für die Grahams in Ordnung, dass die Bienen dort summten. Sie waren offenbar durch ein Loch im Dach ins Haus gekommen.

»Wir lieben die Natur und wir lieben Bienen«, sagte Stefanie Graham der Zeitung. »Also dachten wir uns, ›Klar, kein Problem, lebt in unserer Dusche‹«. Sie seien zwar manchmal gestochen worden, aber es habe keine weiteren Probleme gegeben.

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45 Kilo Honig waren im Bienenstock

Nun wollten die Grahams allerdings ihr Bad renovieren, also riefen sie eine Imkerin, die den Bienenstock entfernen sollte. Als diese Anfang November die Wand öffnete, war sie überrascht von der enormen Größe des Bienenstocks: Der Stock war mehr als zwei Meter hoch, 80.000 Bienen lebten dort.

Die Imkerin Elisha Bixler sagte gegenüber der »New York Times«, es hätten 45 Kilo Honig in dem Stock gesteckt. »Der Honig war überall, an den Wänden, auf dem Boden, auf meinen Schuhen, am Türgriff«, sagte sie. Fünf Stunden habe sie gebraucht, um den Bienenstock zu entfernen.

Bixler erzählte, sie habe sich Schutzkleidung übergestreift, und nach der Bienenkönigin gesucht. Deren Hinterleib ist doppelt so groß wie der anderer Bienen. Als sie die Königin gefunden hatte, packte sie diese in eine Art Käfig und stellte diesen in eine Kiste. Das habe dazu geführt, dass alle anderen Bienen der Königin in die Kiste gefolgt seien. Mit einem speziellen Staubsauger holte sie alle Bienen, die den Weg nicht direkt fanden, ebenfalls aus der Wand heraus.

Die Bienen nahm Bixler mit. Sie versorge die Tiere, und bringe sie anschließend in Bienenhäusern unter, sagte sie der »New York Times«. Auch einen Großteil des Honigs nahm sie mit.

»Ich habe mich von den Bienen verabschiedet«, sagte Stefanie Graham der Zeitung. »Und ihnen gesagt, dass sie ein neues Zuhause bekommen.« Ein bisschen Honig behielt das Ehepaar auch. Als süße Erinnerung.

has
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