Verschollener Flug MH370 Australische Behörden wollen Wrack bis Juni finden

Im März 2014 verschwand Flug MH370 spurlos vom Radar. Jetzt vermuten australische Behörden die Überreste in einer ganz bestimmten Zone.
Der heiße Kern: Suche im Indischen Ozean

Der heiße Kern: Suche im Indischen Ozean

Foto: Jacc/ dpa

Es ist eines der größten Rätsel der Luftfahrtgeschichte: Am 8. März 2014 verschwand der Malaysian-Airlines-Flug MH370 spurlos vom Radar. Offenbar stürzte die Maschine Stunden später im Indischen Ozean ab. Doch gefunden wurde das Wrack bisher nicht. Lediglich ein Flugzeugteil wurde Ende Juli bei der Insel La Reunion entdeckt.

Gesucht wird in einem 120.000 Quadratkilometer großen Gebiet. Die Fläche ist etwa so groß wie die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen zusammen.

"Wir sind optimistisch"

Nachdem mehr als 70.000 Quadratkilometer geschafft sind, haben die Experten jetzt eine neue Prioritätszone im südlichen Bereich definiert . Dort dürfte das Wrack mit höchster Wahrscheinlichkeit liegen, teilte die Behörde für Transportsicherheit mit. Die Zahl der Suchschiffe soll nun auf vier verdoppelt werden.

"Wir sind optimistisch, dass die Suche zur Ortung des Wracks führt", sagte der Minister für Infrastruktur, Warren Truss. Die neue Grafik ähnelt einer Temperaturkarte. Der wahrscheinlichste Fundort im unteren Drittel des Suchgebiets ist dunkelrot. Die Farbmarkierung wird mit jedem Kilometer nach außen schwächer.

Bis Juni 2016 soll die Suche abgeschlossen sein. Die neue Prioritätszone ist 44.000 Quadratkilometer groß. Das Flugzeug war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking.

sms/dpa/Reuters
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