Flughafen Frankfurt Zwei Flugzeuge auf Rollfeld kollidiert

Am Samstagabend sind auf dem Frankfurter Flughafen zwei Flugzeuge zusammengestoßen. Weil die Maschinen nur langsam rollten, kam es nur zu Blechschäden, Verletzte gab es keine.

Flugzeuge auf dem Frankfurter Flughafen (Archivbild)
Michael Probst/AP

Flugzeuge auf dem Frankfurter Flughafen (Archivbild)


Am Frankfurter Flughafen sind zwei Flugzeuge kollidiert. Nach der Landung ist am Samstagabend ein Flugzeug der Korean Air auf dem Rollfeld mit einer Maschine von Air Namibia zusammengestoßen.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, es habe keine Verletzten gegeben, da das Flugzeug der Air Namibia mit geringer Geschwindigkeit am Boden unterwegs gewesen sei. Das Höhenleitwerk der koreanischen Boeing 777 sowie eine Flügelspitze des Flugzeugs von Air Namibia seien beschädigt worden. Das südkoreanische Flugzeug könne den Rückflug nach Seoul erst 21 Stunden später als geplant starten. Für die Passagiere seien Hotelunterkünfte angeboten worden.

Der Flughafenbetreiber Fraport bestätigte den Unfall am frühen Sonntagmorgen. Eine Sprecherin sagte dem SPIEGEL, dass es um kurz vor 18 Uhr zu dem Unfall gekommen sei. Zur Ursache konnte sie zunächst keine Angaben machen, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) habe die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Sprecherin habe der Vorfall nicht zu Verspätungen anderer Starts und Landungen in Frankfurt geführt.

Ein Sprecher der BFU sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass von einem "schweren Schaden" an den Maschinen auszugehen sei. Über die genaue Schadenshöhe konnten zunächst aber keine Angaben gemacht werden. Laut dem Sprecher seien die Blackboxes der beiden Flugzeuge sichergestellt worden. Alle Daten würden nun zusammengetragen und ausgewertet, um die Unfallursache zu klären.

yer/dpa



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