Flugzeugabsturz in Braslien 16 Passagiere werden vermisst

In Brasilien ist ein Privatflugzeug mit 26 Menschen an Bord abgestürzt. Sechs Menschen starben, vier Überlebende wurden gerettet. Die Helfer suchen noch nach 16 Insassen. Die Maschine war bei einem Notlandungsversuch in einen Fluss gestürzt.


Sao Paulo - Beim Absturz eines Privatflugzeugs im brasilianischen Amazonasgebiet sind am Samstag mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Vier der insgesamt 26 Insassen hätten das Unglück überlebt, teilte die Feuerwehr in Manaus mit. Die übrigen 16 würden vermisst. Brasilianischen Medienberichten zufolge ist unter den Überlebenden ein neun Jahre altes Kind.

Die Maschine der Fluggesellschaft Manaus Aerotaxi war in der Stadt Coari gestartet und auf dem Weg nach Manaus, wie die Nachrichtenagentur Agencia Brasil unter Berufung auf die Fluggesellschaft meldete. Unter den 26 Insassen seien zwei Besatzungsmitglieder gewesen, teilte das Unternehmen mit.

Nach Angaben des Fluglotsen verschwand die Maschine etwa 20 Minuten vor der planmäßigen Ankunft in Manaus von den Radarschirmen. Der Pilot hatte in letzter Minute eine Notlandung in der Kleinstadt Manacapuro versucht, stürzte aber mit der Maschine etwa 500 Meter vor der Piste in den Fluss. Zum Zeitpunkt des Unglückes ging ein schweres Unwetter über die Region nieder. Auch die Rettungsarbeiten wurden durch schwere Regenfälle behindert.

Der Flugzeugtyp EMB 110 wurde bis 1990 gebaut. Viele der Flugzeuge des Typs sind in Brasilien noch im Einsatz.

sac/afp/dpa



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