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Triell-Umfrage Forsa wehrt sich gegen Vorwürfe

aus DER SPIEGEL 36/2021

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa weist Berichterstattung zurück, wonach die Blitzumfrage nach dem Fernseh-Triell der Kanzlerkandidaten am vergangenen Sonntag von technischen Problemen beeinträchtigt gewesen sei. »Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl kam es vereinzelt zu technischen Schwierigkeiten, von denen aber weniger als ein Prozent der Befragten betroffen waren«, erklärt Peter Matuschek, Leiter der Politik- und Sozialforschung bei Forsa. Im Auftrag von RTL und ntv hatte das Berliner Unternehmen 2520 Personen repräsentativ ausgewählt, die sich bereit erklärten, die Sendung anzusehen und sechs Fragen zum Auftritt der Kandidaten Annalena Baerbock (Grüne), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) online zu beantworten. Bei der abschließenden Frage (»Wer hat – alles in allem – die TV-Debatte gewonnen«?) hatten 36 Prozent der Befragten Scholz vorn gesehen, 30 Prozent Baerbock und 25 Prozent Laschet. Für die Bundestagswahl am 26. September heißt das indes noch nicht viel. Nach dem TV-Duell der Kandidaten 2017 blieben die Umfragewerte für die Union und die SPD zunächst nahezu stabil – bei der Wahl knapp drei Wochen später verloren beide Parteien dann mehrere Prozentpunkte.

wei
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