Fotostrecke Eine Tankerfahrt, die zum Alptraum wurde

Der Tankerunfall vor der Nordwestküste Spaniens könnte zur riesigen Umweltkatastrophe werden: Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature schätzt, dass der Untergang der "Prestige" für Tausende Seevögel das Todesurteil bedeutet. Falls das Öl, das der Tanker noch an Bord hat, komplett auslaufe, werde ein Albtraum Wirklichkeit, erklärte WWF-Meeresexperte Hans-Ulrich Rösner. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das Unglück in Bildern.


Der Tanker "Prestige" war in der vergangenen Woche in einen Sturm geraten und dabei leckgeschlagen Die 27-köpfige Besatzung des havarierten Frachters konnte evakuiert werden Schlepper versuchten die "Prestige" so weit wie möglich von der iberischen Atlantikküste wegzuziehen
Nach offiziellen Angaben verlor der Tanker rund 3000 Tonnen Schweröl. Ob die Ölkammern nach dem Auseinanderbrechen intakt bleiben, ist ungewiss Der Ölteppich soll nach Berichten von Augenzeugen an manchen Stellen 40 Zentimeter dick sein Spanische und portugiesische Behörden hatten es abgelehnt, den havarierten Tanker in einem ihrer Häfen aufzunehmen
Der klebrige Schlamm, der für Seevögel den Tod bedeutet, hat Galiciens Küste bereits erreicht Im spanischen Malpica versuchen Helfer, die ersten Schäden der Ölpest zu beseitigen Beim Unglück der "Exxon Valdez" wurden vor Alaska mehr als 250.000 Seevögel Opfer des giftigen Schlamms. Die "Prestige" hatte 77.000 Tonnen Öl geladen - doppelt so viel wie die "Exxon Valdez"

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