Fotostrecke II Der Untergang der "Prestige"

Der Unglückstanker "Prestige" sollte im März 2005 still gelegt werden, teilte inzwischen das Amerikanische Schifffahrtsbüro (ABS) in Texas mit. Erst im vergangenen Monat sei der Tanker in St. Petersburg überprüft worden. Auch bei früheren Inspektionen seien keine Probleme festgestellt worden. Die Folgen des Untergangs sind im Moment nicht absehbar.


Bug und Heck des 26 Jahre alten Tankers, der am Dienstagvormittag auseinander gebrochen war, trieben noch einige Stunden an der Meeresoberfläche, bevor sie versanken An der Nordwestküste Spaniens sind rund 200 Kilometer Strand verschmutzt. Vor allem Fischer sorgen sich nun um ihr Auskommen Der Tanker war in der vergangenen Woche in einen Sturm geraten und leckgeschlagen
Im Gegensatz zu modernen Tankern hatte die "Prestige" keine doppelte Bordwand Das Schiff hatte 77.000 Tonnen Schweröl geladen. In den Kammern sollen sich noch rund 65.000 Tonnen befinden Ob die Öltanks dem Wasserdruck stand halten, ist ungewiss. Experten hoffen, dass das Öl durch die niedrige Meerestemperatur verklumpt
Um die Küste vor einer gigantischen Ölpest zu bewahren, haben die Einsatzkräfte um das gesunkene Schiff schwimmende Sperren ausgelegt Der Leiter des Meeresschutzprogramms von Greenpeace in Spanien, Maria José Caballero, spricht von einer "Zeitbombe auf dem Meeresgrund" Der Bug der "Prestige": Kurze Zeit später war er unter der Wasseroberfläche verschwunden

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