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Francis Ford Coppola Coppolas Megalopolis

aus DER SPIEGEL 9/2022
Foto:

Emmi Korhonen / Lehtikuva / IMAGO

Der Regisseur und Produzent Francis Ford Coppola, 82, hat mit Filmen viel Geld verdient und verloren. Durch seine kalifor­nischen Weingüter und andere Unternehmungen wurde er zu einem reichen Mann. Coppola, dessen Mafiaepos »Der Pate« vor ziemlich genau 50 Jahren ins Kino kam, hat sich aus Holly­wood weitgehend zurück­gezogen, aber immer wieder eigenwillige, bisweilen wirre Werke wie den Horrorfilm »Twixt« (2011) geschaffen. Nun sagte der fünffache Oscarpreisträger in einem Interview mit der amerikanischen Zeitschrift »GQ«, dass er eines seiner lang gehegten Traumprojekte endlich realisieren werde: »Mega­lopolis«. Die Story soll in einem futuristischen New York spielen, das an das alte Rom erinnert. Es gehe um eine Frau zwischen zwei Männern, so Coppola. Die 120 Millionen Dollar, die der Film kosten soll, wolle er selbst aufbringen. Ob er damit Gewinn oder Verlust machen werde, sei ihm völlig egal. Und er habe noch lange nicht genug. Einer seiner Onkel sei 102 geworden, so der Regisseur. Er selbst könne also noch »etwa 20 Jahre« produktiv sein.

lob
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