Sturmtief in Frankreich Rentnerpaar stirbt bei heftigem Unwetter am Ärmelkanal

Durch starke Sturmböen wurden sie mit ihrem Auto in den Ärmelkanal getrieben: In Frankreich sind ein 74 Jahre alter Mann und seine 70-jährige Frau ums Leben gekommen. Warnschilder hatten auf die Gefahren hingewiesen.
Warnschilder weisen auf den starken Sturm in der Nähe der Hafenstadt Caen hin (Symbolbild)

Warnschilder weisen auf den starken Sturm in der Nähe der Hafenstadt Caen hin (Symbolbild)

Foto: SAMEER AL-DOUMY / AFP

Während des Sturms ist ein Paar in Nordfrankreich mit seinem Auto auf einer Küstenstraße vom Wasser eingeschlossen und in den Ärmelkanal getrieben worden. Nach einer dramatischen Rettungsaktion am Sonntagabend konnten der 74 Jahre alte Mann und seine 70-jährige Frau nur noch tot geborgen werden, wie der Sender France 3 berichtete .

Trotz Warnschildern waren die beiden auf die schmale Straße bei Bricqueville-sur-Mer gefahren, die bei Flut vom Wasser überströmt wird. Als sie dort in Probleme gerieten, alarmierten sie die Rettungskräfte und blieben längere Zeit am Handy, während die Feuerwehr auch per Hubschrauber versuchte, das Auto zu lokalisieren. Dann brach allerdings die Telefonverbindung ab.

Sturm »Zeynep« hatte am Wochenende im Westen Europas große Schäden angerichtet. Neben Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden war auch Frankreich betroffen. Der Fährverkehr über den Ärmelkanal, wo es Sturmfluten an den Küsten gab, musste zwischenzeitlich ausgesetzt werden.

bam/dpa

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