200 Meter in den Tod Extremsportler verunglückt bei Sprung von Europas höchster Brücke

Das Viadukt von Millau zieht immer wieder Fallschirmspringer an. Nun ist ein Basejumper dort ums Leben gekommen. Offenbar hatte er Probleme mit seiner Ausrüstung gehabt.
Die 200 Meter hohe Autobahnbrücke in Millau

Die 200 Meter hohe Autobahnbrücke in Millau

Foto: Valery Inglebert / 500px / Getty Images

Ein Extremsportler ist in Südfrankreich beim Sprung von einer 200 Meter hohen Autobahnbrücke ums Leben gekommen. Der Fallschirm des 32 Jahre alten sogenannten Basejumpers habe sich beim Sprung vom Viadukt von Millau offenbar nicht geöffnet, berichtete der Sender France 3. Der Mann sei auf der Stelle tot gewesen.

Die genauen Umstände des Unglücks müssten noch ermittelt werden. Basejumping ist das Fallschirmspringen von hohen Gebäuden, Antennen, Brücken oder Felsen. Manche der Wagemutigen tragen dabei auch einen Flügelanzug, einen sogenannten Wingsuit.

Da Extremsportler gehäuft von der spektakulären Autobahnbrücke bei Millau in die Tiefe gesprungen waren, ist dies seit dem Sommer explizit verboten, Wiederholungstätern droht eine Buße von 150 Euro. Auf das Verbot hin hatten Basejumper eine Petition gestartet mit dem Ziel, mit dem Autobahnbetreiber Eiffage zu einer Abmachung zu kommen, hatte France 3 berichtet.

Das Viadukt von Millau ist die höchste Brücke Europas.

bam/dpa

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