Folgen von Starkregen Riesiger Fels zerstört Häuser in Südfrankreich

Ein Gebäude wurde vollständig zertrümmert: Im Süden Frankreichs ist ein tonnenschwerer Fels auf mehrere Häuser gestürzt. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, die Behörden sprechen von einem Wunder.

Felssturz in Südfrankreich: Große Schäden, keine Verletzten
GERARD JULIEN/ AFP

Felssturz in Südfrankreich: Große Schäden, keine Verletzten


Bei einem Felssturz in Südfrankreich sind mehrere Häuser einer Gemeinde zerstört worden. Verletzt wurde in Les Mées nordöstlich von Aix-en-Provence offenbar niemand, teilte die Feuerwehr mit. Dutzende Bewohner verbrachten die Nacht in einem Gemeindesaal. Die Behörden gehen davon aus, dass der Felshang durch Starkregen ins Rutschen geriet.

Die Rettungskräfte suchten mit Hunden und Hubschraubern nach möglichen Verschütteten, bis die Gemeindeverwaltung vorläufige Entwarnung gab. Keiner der Anwohner wurde demnach vermisst. "Wir haben acht Hunde eingesetzt, um jeden Zweifel auszuräumen", sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Frédéric Pignaud. Dass niemand verletzt worden sei, sei ein Wunder.

Ein Haus wurde von einem der tonnenschweren Felsbrocken vollständig zertrümmert, auf ein weiteres ging das Gestein im Eingangsbereich nieder. Die Bewohner des zerstörten Hauses waren zur Zeit des Felsrutsches am Montagnachmittag bei der Arbeit. Etwa 20 Nachbarn mussten auf Anweisung der Feuerwehr ihre Häuser verlassen.

Die Felsen von Les Mées - auch "die Büßer" genannt - sind bei Touristen ein beliebtes Fotomotiv. Bei schweren Regenfällen im Südosten Frankreichs waren seit Sonntag insgesamt mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.

bam/AFP



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.