Frankreich Touristen flüchten vor Waldbränden

An der Côte d'Azur haben mehrere Großfeuer die Rettungskräfte in Atem gehalten: 1500 Hektar Buschland wurden ein Raub der Flammen, knapp 3000 Urlauber und Einheimische mussten evakuiert werden.


Paris - Während fast ganz Frankreich unter nasskaltem Wetter leidet, wächst an der trockenen Mittelmeerküste die Waldbrandgefahr. In der Nacht zu heute brachten die Feuerwehren an der Côte d'Azur mehrere Großbrände unter Kontrolle. Nahe der Badeorte Mandelelieu-la-Napoule und Théoule-sur-mer wurden 1500 Hektar Buschland ein Raub der Flammen. Etwa 900 Einwohner seien über Nacht vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, teilte die Präfektur mit.

Mehrere Fernstraßen und Autobahnen in den Départements Var und Alpes-Maritimes wurden zeitweise geschlossen. Im Var, wo beim ersten Großbrand des Jahres vor einigen Tagen 500 Hektar in Flammen aufgegangen waren, wurden sechs Campingplätze evakuiert. 1800 Urlauber mussten evakuiert werden. Hunderte ausländische Touristen übernachteten in Roquebrune-sur-Argens in Gemeindesälen.

jdl/dpa



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