Australische Welterbe-Insel Verheerender Brand auf Fraser Island unter Kontrolle

Fraser Island ist ein berühmtes Unesco-Welterbe, wochenlange Buschbrände haben jedoch einen Großteil der Insel zerstört. Nun vermelden die Einsatzkräfte einen wichtigen Erfolg.
Dunkler Rauch am Strand von Fraser Island: Ein Großteil der Insel ist zerstört

Dunkler Rauch am Strand von Fraser Island: Ein Großteil der Insel ist zerstört

Foto: Supplied / dpa

Der wochenlange Brand auf der australischen Sandinsel Fraser Island ist unter Kontrolle. Die in den vergangenen Tagen günstigen Wetterbedingungen mit niedrigeren Temperaturen und Regen würden wahrscheinlich bis nächste Woche anhalten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr des Bundesstaats Queensland.

In der Welterbe-Stätte wütet seit Mitte Oktober ein Waldbrand, der bereits die Hälfte der Insel verheert hat. Das Feuer soll von einem illegalen Lagerfeuer am 14. Oktober ausgelöst worden sein.

»Es war eine sehr aufregende Nacht. Wir hatten einen Sturm, der alles nass gemacht hat.«

Feuerwehrmann der Rural Fire Service

Zeitweise hatten die Flammen auch die Ortschaft Happy Valley bedroht, woraufhin die Behörden die Evakuierung anordneten. Es gelang den Einsatzkräften aber, das Feuer um die Siedlung herum zu lenken.

Bereits Anfang der Woche hatten die Behörden eine Verschnaufpause im Kampf gegen die Flammen vermeldet. »Es war eine sehr aufregende Nacht«, sagte ein Feuerwehrmann der Rural Fire Service (RFS) am Dienstag dem Sender ABC. Es habe einen Sturm gegeben, »der alles nass gemacht hat«.

Mit einer Länge von 122 Kilometern ist Fraser Island die größte Sandinsel der Erde. Sie liegt vor der Küste von Queensland nördlich von Brisbane. Es gibt dort Buschland, Mangrovensümpfe und Süßwasserseen, außerdem wächst auf dem Sand ein tropischer Regenwald.

mxw/dpa
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