Gefährlicher Fund im Bodensee Strandbadbesucher entdeckt Weltkriegsbombe

In Baden-Württemberg hat ein Badegast im flachen Wasser eines Bodensee-Strandbads einen verdächtigen Gegenstand gefunden. Die Polizei stellte fest: Es ist eine Stabbrandbombe.
Bodensee: Strandbad in Friedrichshafen (2018)

Bodensee: Strandbad in Friedrichshafen (2018)

Foto: Felix Kästle/ dpa

Die Wasserschutzpolizei hat eine sogenannte Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in einem Strandbad am Bodensee geborgen. Ein Badegast hatte den Blindgänger am Dienstagnachmittag im flachen Wasser des Bades in Friedrichshafen entdeckt und die Einsatzkräfte verständigt, wie die Polizei mitteilte .

Bomben dieser Art seien immer noch sehr gefährlich, warnte die Polizei. Wer einen verdächtigen Gegenstand finde, solle diesen daher nicht aus dem Wasser nehmen, sondern nur der Wasserschutzpolizei den Fundort mitteilen – damit deren Spezialisten sich um die Beseitigung kümmern könnten.

Mann findet Granate am Rhein und bringt sie zur Polizei

Am Montag hatte ein Mann am Rheinufer im hessischen Eltville eine Granate gefunden und sie zu einer Polizeistation gebracht. Der Mann habe den in einem ausgetrockneten Teil des Flussbettes entdeckten metallenen Gegenstand nicht recht einordnen können, teilte die Polizei mit . Er habe sich entschlossen, mit dem Fundstück zur örtlichen Polizei zu gehen. Dort sei schnell erkannt worden, dass es sich um eine Sprenggranate handele.

Der Besucherparkplatz vor der Polizeistation, auf dem der Mann die Granate abgelegt habe, sei abgesperrt und der Kampfmittelräumdienst verständigt worden, hieß es. Die Experten stellten demnach fest, dass die Sprengladung der Granate im Laufe der Jahre herausgespült worden war.

Auch die Polizei in Hessen betonte in ihrer Mitteilung, von solchen Fundstücken könne eine lebensbedrohliche Gefahr ausgehen: »Sollten Sie selbst derartige Gegenstände entdecken, belassen Sie diese bitte unbedingt an Ort und Stelle und verständigen Sie die Polizei.«

wit/dpa
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